Seheneswertes in der Stadt Burg

 

 

Rathaus

Rathaus
Historisches Rathaus der Stadt Burg

Im Rathaus der Stadt Burg finden die Trauungen statt. Es ist Sitz des Standesamtes. In den oberen Räumen des historischen Rathauses haben die Fraktionen des Stadtrates ihre Büros. Im großen Ratssaal finden die Veranstaltungen des Stadtrates statt.

Das Rathaus wurde in mehreren Bauabschnitten erbaut:
1. Bauabschnitt 1224 - 1263: kleines Rathaus, romanischer Stil
2. Bauabschnitt 1550: Neubau im Renaissancestil
3. Bauabschnitt 1702: Umbau, gekennzeichnet durch einfache Barockformen
4. Bauabschnitt 1893: Aufbau 3. Stockwerk

 

 

Oberkirche "Unser Lieben Frauen"

Kirche "Unser Lieben Frauen"
Oberkirche

Die "Unser Lieben Frauen", auch Oberkirche genannt,  wurde im Jahr 1186 erstmalig urkundlich erwähnt. Es ist ein rein romanischer Feldsteinbau, der nach dem Stadtbrand seine Vollendung im Gotischen Stil erhielt. Eine Besonderheit der Kirche ist der Westgiebel.

Haus Berliner Straße 38

Bild des ältesten Hauses Burgs
Berliner Strasse 38

Das Haus in der Berliner Straße 38 ist das älteste, bereits im Jahr 1589 urkundlich erwähnte Wohnhaus in Burg. Es ist gekennzeichnet durch eine Fachwerk Schmuckfassade. Nach 1835 diente es als Wohnung des Pfarrers und des Lehrers. Im Jahr 2007 zog in das komplett renovierte Gebäude die Kinder- und Stadtbibliothek "Brigitte Reimann" ein.

Berliner Torturm

Berliner Torturm
Berliner Torturm

Der Berliner-Torturm wurde im 14. Jahrhundert aus Feldsteinen erbaut und war einer von ca. 30 Wehrtürmen der Stadt Burg. Er gehörte als Torturm zum Berliner Tor, welches 1806 abgerissen wurde, wobei der Turm aber erhalten blieb. Pflastersteine  in der angrenzenden Berliner Straße kennzeichnen noch heute den Torverlauf. Der dreigeschossige Turm weist einen mächtigen Feldsteinzylinder mit Zinnenkranz auf.

weiterlesen: Berliner Torturm

Kuhturm / Kuhtor oder Freiheitsturm

Kuhturm
Kuhturm

Einwohner der Oberstadt von Burg trieben einst ihr Vieh durch das Kuhtor am gleichnamigen Kuhturm, auf die Weiden in der Feldmark „Unterm Hagen“. Der Kuhturm, oder auch Freiheitsturm genannt, befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Stadtmauer am Ende der Freiheitsstraße und wurde im Jahr 1530 erstmals urkundlich erwähnt. Er verfügt über drei Etagen, die jeweils mit einer „Schwarzen Küche“ zum Zubereiten von Speisen und Heizen ausgestattet sind.

weiterlesen: Kuhturm

Hexenturm

Hexenturm
Hexenturm

Mit dem Bau der ersten Burger Stadtmauer im 11. Jahrhundert wurde auch der Hexenturm errichtet. Einst eckig erlangte der Turm aus behauenen Granitquadern seine zylinderförmige Form nach der Erfindung des Schießpulvers im 15. Jahrhundert, um weniger Angriffsfläche zu bieten. Er verfügt über ein kegelförmiges Dach und ein tiefes Verlies. Ins Innere gelangte man einst nur über den oberhalb verlaufenden Wehrgang der Stadtmauer. Nach deren Wegfall schuf man einen Zugang in Bodenhöhe. Eine vermauerte Tür außen am Verlies gibt noch heute Rätsel auf. Wurde sie im Kriegsfall etwa als Ausfalltür benutzt? Warum war sie gerade an dieser Stelle?

weiterlesen: Hexenturm

Katzentreppe

Katzentreppe
Katzentreppe

Der Name "Katzentreppe" leitet sich nicht von den Tieren ab. Von dieser Treppe aus bekämpfte man seine Feinde mit Katapulten und Steinschleudermaschinen auch "Katzen" genannt.

Wasserturm

Wasserturm
Wasserturm

1902 wurde der Wasserturm vom Burger Maurermeister Gustav Ortloff aus rotem Backstein erbaut. Der Wasserbehälter hat ein Volumen von ca. 400 m3. Der Turm steht an der höchster Stelle der Stadt. Im Turm befinden sich heute Ausstellungen über die industrielle Geschichte der Stadt, der Landwirtschaft und des Gärtnertums.

Historische Gerberei

Gerberei Innenansicht 3D
Gerberei

Einer der wichtigsten Industriezweige in Burg, aus dem sich später die Leder- und Schuhproduktion entwickelten, war das Gerben. Als Gerben bezeichnet man den langfristigen Konservierungsprozess der Tierhaut mit Gerbstoffen, wie z.B. Eichen- oder Fichtenrinde, wodurch das Leder weich und resistent gegen Verwesung wird. Das Aufquellen der Fasern vom nassen Leder wird verhindert und die Temperaturbeständigkeit deutlich erhöht.

weiterlesen: Historische Gerberei

Elternhaus von Carl von Clausewitz

Elternhaus von Carl von Clausewitz
Elternhaus von Carl von Clausewitz

An der Schulstraße 12/ Ecke Brahmstraße befindet sich das Elternhaus von Carl von Clausewitz. Es ist heute eine Erinnerungsstätte. Die Grabstätte von Carl von Clausewitz. befindet sich auf dem Ostfriedhof, östlich der Trauerhalle
Öffnungszeiten des Elternhauses: Jeden 2. und 4. Samstag im Monat von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und nach Vereinbarung

Bismarckturm

Foto: Stadtwerke Burg

Der Bismarckturm ist ein Aussichtsturm auf dem Haug'schen Windmühlenberg bei Burg.

Der 27 Meter hohe Turm auf quadratischem Grundriss aus Granit und Klinker wurde 1906/07 nach einem Entwurf des Landesbauinspektors Eggert errichtet und am 22. März 1907 eingeweiht.

Im Erdgeschoss befand sich eine Erinnerungshalle mit einer Bronzebüste Bismarcks des Bildhauers Felix Görling. Eine steinerne Treppe führt über das erste Obergeschoss, in dem ein Zimmer für den Vorstand des Vereins "Bismarcksturm in Burg an der Ihle" eingerichtet war, zur Aussichtsplattform. Die Feuerschale wurde nach dem zweiten Weltkrieg entfernt und wurde nachträglich wieder ergänzt.

Rolandplatz mit Rolandfigur

Burg gehört zu einer der 14 Rolandstädten (Quelle Straße der Rolande) des  Landes Sachsen-Anhalt. Vermutlich gab es bereits im 15. Jh. ein Rolandstandbild in unserer Stadt. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1518 als eine Symbolfigur des des Rechts und der Privilegien. Dieser Roland war, wahrscheinlich  wie sein (oder seine) Vorgänger, ein hölzernes Standbild. Von diesen frühen Formen fehlt allerdings bis zur heuteigen Zeit jeder Hinweis auf ihr Aussehen.

Der jetzt rekonstruierte Roland geht auf eine Steinfigur aus dem Jahr 1581 zurück der bis 1823 am Gildehaus, einem Versammlungs- und Handelshaus von Burg, am heutigen Rolandplatz. Als dieses Haus vom "Rat der Stadt" verkauft wurde, wandelte sich der baulich fest mit dem Haus verbundene Steinriese von einer Symbolfigur zum privaten Sandsteinobjekt. Im Zuge des Umbaus zum Gasthaus entfernte man den Roland von der Wand und zerlegte Ihn in seine Einzelteile. Im Laufe der Zeit veränderte sich die Teile in recht ungewöhnliche neue Nutzungsformen wie z. B. Futtertrog, Treppenstufen und Radabweiser. Nur der Kopf-Brust-Bereich blieb in einen schlechten Zustand erhalten.

Den Torso entdeckte 1840 ein junger Schriftsteller Theodor Fontane, auf dem Hof des Gasthauses. Erschüttert von diesem Schicksaal verfasste er ein satirisches Gedicht "Burg an der Ihle"  Dieses Gedicht, trotz aller Ironie, rettete vermutlich den letzten Rest des Rolands . Der Torso wurde 1861 in die Gestaltung der Westfassade des "Hotel Roland" eingefügt.

Nach dem endgültigen Abbruch des alten Rolandhotels 1968 war der Bestand des Kopf-Brust-Torsos erneut gefährdet. Nach längerer Deponie auf dem städtischen Bauhof fand er notdürftig repariert vorübergehend seinen Standort an der Rathausfassade in der Oberstadt.

Seit 1990 wurde die Rekonstruktion des Burger Rolands wieder zielstrebig in Angriff genommen. Zunächst restauriert man den originalen Restbestand sorgfältig. Nachfolgend begann durch die Burger Gesellschaft für Denkmalpflege, die vollständige Rekonstruktion des historischen Burger Rolands.

Nun hat er wieder seinen Platz inmitten der Stadt, unweit seines einstigen Standortes streckt er sich, Körperhöhe von 5,60 Metern und einem Gewicht von ca. 12 t, empor.

Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind:

  • Kirche Sankt Petri, FranzosenstraßeKirche Sankt Nicolai (Str. der Romanik), Oberstraße
  • Magdalenenplatz, Schartauer Straße
  • Platz La Roche-sur-Yon, Partnerstadt von Burg
  • Gummersbacher Platz, Partnerstadt von Burg


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