Geschichte der Stadt Burg
948 - erstmalige Erwähnung Burgs durch Kaiser Otto I. in der Stiftungsurkunde des Bistums Brandenburg
1160 - erster wirtschaftlicher Aufschwung durch die Einwanderung holländischer und flämischer Kolonisten
ab 1213 - Errichtung einer neuen Wehrmauer mit Türmen, deren gut erhaltene Reste heute in der Burger Altstadt zu besichtigen sind
um 1500 - Burg ist drittgrößte Stadt des Erzstiftes nach Magdeburg und Halle
1618-1682 - Zerstörung und fast völlige Vernichtung der Stadt durch den Dreißigjährigen Krieg, Feuer und Pest
ab 1687 - erneuter wirtschaftlicher Aufschwung u.a. durch die Ansiedlung von Hugenotten
1780 - Carl von Clausewitz (Militärtheoretiker) in Burg geboren
1820 - Bau der Landstraße von Burg nach Magdeburg
1836 - die ersten Dampfmaschinen arbeiten in Burger Manufakturen
1846 - Eröffnung des durchgehenden Eisenbahnverkehrs von Magdeburg nach Berlin; Einweihung des Burger Bahnhofs am 07.08.1846
1871 - Bau des Ihle-Kanals; damit waren alle Möglichkeiten einer umfassenden industriellen Entwicklung Burgs gegeben
Lederverarbeitung, Tuchindustrie und Lebensmittelerzeugung wurden führende Industriezweige
1883 - Gründung der Schuhfabrik "Tack u. Cie" - ältester Schuhgroßbetrieb Europas
1931 - Gründung der Burger Knäcke-Werke
1948 - 1000-Jahr-Feier in Burg
1991 - In der Nähe der Autobahn Berlin-Hannover wird der größte Gewerbepark des Landkreises eröffnet
01.07.1994 - Die Landkreise Burg und Genthin vereinigen sich zum Landkreis Jerichower Land - Kreisstadt wird Burg
1998 - 1050-Jahr-Feier in Burg
17. - 19.09.1999 - 1. Rolandfest mit Enthüllung der Rolandskulptur
01.12.2002 - Bildung der Einheitsgemeinde Stadt Burg aus den Mitgliedern der Verwaltungsgemeinschaft Burg (Detershagen, Ihleburg, Niegripp, Parchau, Schartau)
27. - 29.06.2003 - Ausrichterstadt für den 7. Sachsen Anhalt Tag
