Stadtumbau Ost
Das Bund-Länder-Programm „Stadtumbau Ost – für lebenswerte Städte und attraktives Wohnen“ trägt dazu bei, trotz rückläufiger Bevölkerungszahlen und dauerhaftem Wohnungsüberhang, die Attraktivität ostdeutscher Städte und Gemeinden zu sichern und zu erhöhen. Zur Verbesserung und Stärkung der Städte als Wirtschafts- und Wohnstandorte stellen Bund und Länder im Rahmen der Städtebauförderung gemeinsam das Förderprogramm "Stadtumbau Ost" als Bestandteil der Städtebauförderung bereit.
Die Stadt Burg ist seit 2002 in das Programm Stadtumbau Ost aufgenommen. Die Stadt hat dabei zwei prioritäre Gebiete ausgewiesen, in denen die Maßnahmen des Stadtumbaus greifen, das Fördergebiet Nord-West und das Fördergebiet Innenstadt / West / Süd. Grundlage für die Entwicklung bildet das Stadtentwicklungskonzept.
Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes durch den Stadtrat beschlossen
Am 9. Juni 2011 hat der Stadtrat der Stadt Burg die Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes beschlossen. Die vorliegende Fassung spiegelt die Arbeit vieler Akteure wieder. 17 Abiturienten des Burger Roland-Gymnasiums führten eine Befragung von 517 Haushalten der Stadt zu ihren Wohn- und Lebensbedingungen, ihrer Stadtnutzung und Stadtwahrnehmung durch. In sechs Lenkungsrunden unter Leitung des Bürgermeisters diskutierten die Unternehmen der organisierten Wohnungswirtschaft, die Stadtwerke, der Wasserverband, die politischen Fraktionen und Vertreter der Verwaltung Befunde, Ziele und Strategien der Stadtentwicklung. In zahlreichen Einzelgesprächen wurden mit privaten und öffentlichen Verantwortungsträgern Handlungsoptionen zu sektoralen Themen erarbeitet. Auf einem Stadtspaziergang in West wurde das entsprechende Teilraumkonzept mit Anwohnern vor Ort diskutiert.
