Aktive Stadt- und Ortsteilzentren
Die Stadt Burg wurde mit der Maßnahme "Burg(er)leben - lebendig-aktiv" am 11. Dezember 2008 in das Städtebauförderprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" aufgenommen. Per Stadtratsbeschluss wurde am 18. Dezember 2008 die Gebietskulisse festgelegt. Sie bezieht sich auf die Stadtbereiche der Burger Altstadt und den Stadtbereich West.
Folgende Ziele werden mit der Maßnahme verfolgt:
- Aktivierung von privatem Engagement für die Belebung der zentralen Bereiche, die durch zunehmende Perforation/Abriss geschwächt sind;
- Aktivierung von brachliegenden Grundstücken und Aufwertung des öffentlichen Raumes als generationsübergreifendem Erlebnis und Begegnungsraum;
- Stärkung des öffentlichen Raumes in seiner Versorgungsfunktion für die Bevölkerung unter Beachtung der demografischen Entwicklung;
- Unterstützung des bürgerlichen Engagements insbesondere im Freizeitbereich durch Bereitstellung der benötigten Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen;
- Daseinsvorsorge im sozialen Bereich - Förderung des privaten Engagements freier Träger zur Schaffung von Begegnungsorten unabhängig von Alter, sozialem und kulturellem Hintergrund;
- Bündelung und Koordination der Mitwirkungsbereitschaft von öffentlichen und privaten Akteuren mit dem Ziel "Burg(er)leben - lebendig-aktiv".
Einige Maßnahmen in der Stadt Burg konnten bereits durch das Programm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren unterstützt werden, so z.B.:
Fertigstellung des Mehrgenerationenspielplatzes in der Deichstraße
Im Dezember 2011 wurde der Mehrgenerationenspielplatz an der Deichstraße fertig gestellt und er wird in der Zwischenzeit schon rege angenommen. Damit wurde ein weiterer Baustein des Ihlegrünzuges zwischen Flickschupark und Weinberg fertig gestellt.
Folgende Maßnahmen waren bis zur Fertigstellung notwendig:
- Abbruch von ruinösen Wohnhäusern im Stadtzentrum,
- Abbruch des leerstehenden ehemaligen Polytechnischen Zentrums,
- Herstellung der Uferböschung Ihle,
- Herstellung des Spielplatzes.
Zur Finanzierung der öffentlichen Maßnahme wurden mehrere Städtebauförderprogramme gebündelt.
