Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit

Mit dem Bundesprogramm "Demokratie Leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" will das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ziviles Engagement zur Verwirklichung eines vielfältigen, gewaltfreien und demokratischen Miteinanders fördern. Dazu sollen besonders Projekte von Initiativen und Vereinen unterstützt werden, die ihre Arbeit der Förderung von Demokratie und Vielfalt widmen und insbesondere gegen Rechtsextremismus und Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie z.B. Rassismus und Antisemitismus engagieren. Im Mittelpunkt stehen dabei die Stärkung demokratischer Kultur vor allem junger Menschen und die Entwicklung und Erprobung neuer Formen der Konflikt- und Problemlösungen.

Das Bundesprogramm unterstützt Städte, Gemeinden und Landkreise in ganz Deutschland darin, Handlungskonzepte zur Förderung von Demokratie und Vielfalt im Rahmen von lokalen „Partnerschaften für Demokratie“ zu entwickeln und umzusetzen. Bereits die vorangegangenen Förderprogramme  "VIELFALT TUT GUT" (2007-2010) und "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" (2011-2014) haben dazu beigetragen, das vielfältige und gewaltfreie Miteinander in der Stadt Burg zu fördern und demokratische Kulturen nachhaltig zu prägen. Diese positiven Erfahrungen sollen mit der Beteiligung an diesem Bundesprogramm fortgesetzt werden. Dazu gehören vor allem die Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung für gesellschaftliche Probleme und Konflikte, die Motivierung und Mobilisierung von bürgerlichen Engagement und Zivilcourage und die Schaffung von Orten, an denen interkultureller Dialog und Vielfalt als Bereicherung gelebt werden.

Neben dem federführenden Amt der Stadt Burg wurde zur Umsetzung des Bundesprogramms zusätzlich eine externe Koordinierungs- und Fachstelle eingerichtet. Auf der Homepage finden Sie bezüglich des Bundesprogramms "Demokratie leben!" und weiteren Förderprogrammen zusätzliche Informationen.

Homepage externe Koordinierungs- und Fachstelle

Projekte zur Verwirklichung der lokalen "Partnerschaften für Demokratie"
 
Auch Sie können durch ein eigenes Projekt zu der Umsetzung der Ziele des Bundesprogramms aktiv beitragen. Um Ihnen die Ideenfindung ein wenig zu erleichtern, sind hier einige der möglichen Projektschwerpunkte:
  • Soziale Integration
  • Interkulturelles Lernen, antirassistische Bildung
  • Interreligiöses Lernen
  • Kulturelle und geschichtliche Identität
  • Bekämpfung rechtsextremer Bestrebungen bei jungen Menschen
  • Demokratie- und Toleranzerziehung
  • Stärkung der demokratischen Bürgergesellschaft 
Natürlich sind auch weitere Programmschwerpunkte mit der grundlegenden Zielsetzung Weltoffenheit und gegenseitiges Interesse, Vielfalt und Toleranz als Stärke und Grundlage für eine demokratische Gesellschaft und Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger am gesellschaftlichen Leben möglich.
 
Nicht förderfähig sind jedoch:
  • Maßnahmen, die überwiegend schulischen Zwecken, dem Hochschulstudium, der Berufsbildung außerhalb der Jugendsozialarbeit, dem Breiten- und Leistungssport, der religiösen weltanschaulichen Erziehung dienen.
  • Projekte, die durch anderweitige Bundes- oder Landesförderungen abgedeckt werden können.



Anträge sind an die Stadt Burg, In der Alten Kaserne 2, 39288 Burg, an Herrn Teßmann (rene.tessmann@stadt-burg.de) zu richten. Eine Beratung zur Erstellung eines Antrages kann durch die externe Koordinierungs- und Fachstelle des Programms erfolgen. Ansprechpartnerin ist Frau Ferl, Tel.: 0391/6279-127 /-181 oder Mail: daniela.ferl@awo-sachsenanhalt.de.

Homepage externe Koordinierungs- und Fachstelle




Begleitausschuss

Wesentliches Element für eine "Partnerschaft für Demokratie" ist der Begleitausschuss, der neben Vertreterinnen und Vertretern aus möglichst allen relevanten Ressorts der kommunalen Verwaltung und anderer staatlicher Institutionen mehrheitlich mit lokalen bzw. regionalen Handlungsträgern aus der Zivilgesellschaft besetzt wird.

Der Begleitausschuss

  • unterstützt und begleitet die Zusammenarbeit zwischen staatlichen und zivilgesellschatlichen Akteuren in der "Partnerschaft für Demokratie";
  • legt die Eckpunkte der Gesamtstrategie nach Beratung in der Demokratiekonferenz fest;
  • analysiert lokale bzw. regionale Unterstützungsmöglichkeiten und organisiert deren Einbindung;
  • berät die lokale Koordinierungsstelle in der praktischen Arbeit, insbesondere bei der Umsetzung und Fortschreibung sowie der nachhaltige Verankerung und
  • entscheidet über die Einzelmaßnahmen, die zur Umsetzung der Zielstellung durchgeführt werden sollen und begleitet diese.

Mitglieder

Jörg Rehbaum, Bürgermeister Stadt Burg

Alexander Tippelt, Sachgebietsleiterin Kultur, Bildung und Soziales Stadt Burg

Elke Fenger-Schwindack, Kultur- und Sozialausschuss Stadt Burg

Marcus Wolff, Lenkungskreis Integration, Integrationskoodination Landkreis Jerichower Land

Nadine Raabe-Goldermann, Polizeirevier Jerichower Land (beratend)

Frank Kresin, Berufsbildende Schulen "Conrad Tack"

Ute Mertens, Evangelischer Kirchenkreis Elbe-Fläming

René Ostheeren, Jugendrotkreuz des DRK LV S-A RV MD-JL e.V.

Susanne Beck, Burger Freundschaftskreis JL e.V.

Dominik Patté, Kabarett CAT-Stairs

Claudia Zens, Kinder- und Jugendforum Stadt Burg

Fabian Borghardt, Runder Tisch gegen Rechts

Dr. Mariola Ditfurth-Siefgen, Vertretung der Migranten/innen






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