Gästebuch

Kommentar von Erik Stephan | 18.02.2012

Bonitz hat schon recht. Es ist Geschmackssache. Der Baustil in Burg hat schon viele Veränderungen erlebt. Je umstrittener der Neubau ist, umso mehr wird er zum Hingucker. Punktuell finde ich die Unterbrechung von Historischem durch Moderne sehr reizvoll. Ich komme beruflich in halb Sachsen-Anhalt rum. Da gibt es liebevoll restaurierte Innenstädte, andererseits Leerstand und Verfall. Burg ist da nicht Fisch nicht Fleisch. Wass soll´s. Gerade deshalb kann der Mut zu einer Kombination von Neuem und Altem zu einem besonderen Markenzeichen werden.

Kommentar von Sebastian Wilke | 16.02.2012

Der nachfolgende Beitrag bezieht sich auf den Volksstimme-Artikel bzgl. des EP-Neubaus am Markt 28

Kommentar von Sebastian Wilke | 16.02.2012

Bzgl. dem heutigen Interview mit Bürgermeister Rehbaum:
Hier wird ein irreführender Eindruck erweckt: nur kantige Klötze, die sich nicht an der Umgebung orientieren und den Rahmen sprengen, sollen energieeffizient sein. Das stimmt einfach nicht. Ob man die Trauflienie der Nachbargebäude aufnimmt oder nicht, hat vielleicht etwas mit Geschmack oder Arroganz zu tun, aber nicht mit Eneregieeffizient. Ungewöhnliche Fensterformen und Staffelgeschosse nach Norden ausgerichtet (hier zur Marktseite) bringen energetisch gar nichts. Eher im Gegenteil: Ein Gebäude, dass sich an die Nachbargebäude anschließt und in die Umgebung duckt, hat eine geringere Gebäudehülle und damit geringeren Energieverlust. Zusätzlich wären große Fenster und Terrassen nach Süden hin (also zur Rückseite) sinnvoll und würden Energiegewinne versprechen.
Der Entwurf muss eindeutig überarbeitet werden und zwar jetzt! Das Vertrösten auf zukünftige Projekte ist nicht sinnvoll - denn Burg hat keine zweite Altstadt und keinen zweiten Markt, an dem man dann alles besser machen könnte.

Kommentar von Bonitz | 15.02.2012

Betrifft Lückenbebauung auf dem Markt.Jede Zeit setzt ihre Zeichen.deshalb finde ich es richtig,dieseArchitektur durchzusetzen.Wenn jemand auf alt pocht dann sollte er auch zum Fachwerkhaus kein modernes Auto fahren.Da gehört dann von der Logik her auch ein altes auto hin.

Kommentar von Sebastian Wilke | 15.02.2012

Betr. das heutige Volksstimme-Interview mit dem Architekten des EP-Neubaus am Markt:

Mit Verlaub, ich hätte mir von Herrn Kirchner mehr Sachkenntnis vom konkreten Bauvorhaben gewünscht.
Die Behauptung, keine an das historische Fachwerkhaus angelehnte Gebäudeform wählen zu wollen, weil dieses geringe Geschosshöhen hatte, kann nicht zu treffen. War das alte Gebäude zwei- und dreigeschossig, hat der Neubau nun vier(!) Geschosse. Wie sollen dieser dann größere Geschosshöhen haben??? Man muss sich doch nur mal auf der Computervisualisierung den Neubau und die Nachbargebäude (auch Fachwerkhaus) ansehen...
... und vielleicht passt der Neubau ja gerade wegen dieser vier Geschosse und der fehlenden Dachansicht nicht ins Bild!
Andernorts kann man sehr gut sehen, wie man historisch tradierte Gebäude- und Dachformen sowie regionale Materialien aufgreifen und in einem modernen Gebäude umsetzen kann. Denn hier baut man im Bestand an einer sehr sensiblen Stelle und micht auf der grünen Wiese: hierdrin besteht der architektonische Anspruch und die Herausforderung.
Außerdem deklassieren die Bemerkungen von Herrn Kirchners den Neubau der Wobau
Ecke Breiter Weg/Deichstraße; ein gelungener Neubau wie an der Ecke Bruchstraße/Breiter Weg wird gar als "Theaterkulisse" verschmäht. Höchst diskussionswürdig!!!

Kommentar von Radio Rabubl | 14.02.2012

Wir sind bei unserer Recherche nach Volksfesten in Sachsen-Anhalt über das Rolandfest auf Eure Homepage gestoßen. Über die Seite "Tourismus und Freizeit" haben wir fernmündlichen Kontakt gesucht. Nach einem sehr angenehmen und informativen Telefonat mit Frau Obieglo (Bibliothek und Tourismusbüro) können wir nicht anders als uns lobend über Aufbau, Struktur und Informationsgehalt Eurer Seite zu äußern. Macht weiter so!
Und wenn dann noch alle städtischen Mitarbeiter so kompetent, flexibel, freundlich und einladend sind wir Frau Obieglo, dann kann es nur noch bergauf gehen.
RADIO RABUBL
Immer einen Spaß voraus!
www.rabubl.de

Kommentar von Hennig Bartels | 13.02.2012

In der Volksstimme wurde bzgl. der Lückenbebauung am Markt 28 folgende Frage gestellt: Passt moderner Neubau ins historische Zentrum?

Klare Antwort: NEIN!
Der abgebildete in der Zeitung abgebildete Neubau passt nicht ins historische Zentrum von Burg, weil er sich auch gar nicht in die bestehende Bebauung einfügen will.

Es wird weder die Traufkante der Nachbargebäude aufgenommen - noch die historischen Dachformen mit Ziegeleindeckung. Die Höhe der Erdgeschosszone der angrenzenden Bebauung wird ebenso ignoriert wie deren historische Fensterformen. Darüber hinaus gehen die strahlend weiße Putzfassade und die Laminat-Elemente des Neubaus mit Nichten auf den historischen Bestand ein.

Hier gibt es einfach nichts Verbindendes, nichts Vermittelndes - kein architektonisches Element aus dem historischen Altstadtbestand wird zitiert.

Nun mag der eine argumentieren, dies wäre Absicht – ein anderer, das ist Unvermögen.
Aber genau hier ist die Krux: Die Beauftragung des genannten Architekturbüros. Das Büro plant oft flippige, modere Architektur - jedoch ohne lokalen oder regionalen Bezug. Das mag auf der grünen Wiese durchaus pfiffig aussehen. Doch schaut man sich beim Bauen im Bestand andere Projekte des Büros an, so fällt schnell auf, dass hier oft ohne Rücksicht auf das Umgebende, den baulichen oder historischen Kontext geplant und gebaut wird.

Dies gilt für den Neubau am Schönebecker Markt mit seinen liegenden Fensterschlitzen, der ebenso die Fassadenbreiten, sichtbaren Dachflächen und Traufhöhen der Nachbargebäude ignoriert. Aber auch der vor kurzem fertiggestellte, froschgrüne Anbau an eine historische Villa für die Kita in der Magdeburger Fabernstraße fällt optisch völlig aus dem Rahmen.

Der Lückenschluss am Burger Markt ist viel zu wichtig und zu schade für architektonische Experimente und modische Spielereien. Zudem ist es hier auch völlig unnötig: das zu bebauende Grundstück ist relativ tief und groß, so dass im hinteren Bereich noch genügend Platz ist, zusätzliche Flächen und Geschosse unterzubringen und sich dort mit Terrassen und Staffelgeschossen auszutoben. Diese sind dort in Richtung Süden ohnehin viel sinnvoller.

Kommentar von Heinz | 28.01.2012

wer kann mir 50 J. weiterhelfen . Ich komme im Sommer 2012 von Juni bis Oktober Arbeitstechnisch nach Burg und wurde dort in der naehe am Wochenende bei schoenem Wetter gern an einem FKK Badesee mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen
Evtl.kann sich auch ein Senior melden

Kommentar von bizipic.de | 18.01.2012

Huhu,
eine wunderschöne und liebevoll gestaltete Seite hast Du da.
Es hat Spass gemacht sie anzuschauen und ich werde sicher mal wieder vorbeikommen.
Würde mich über einen Besuch von dir auf meiner Seite auch sehr freuen: http://www.bizipic.de/

Nice Greetz
Nicole

Kommentar von Tim | 15.12.2011

Hallo zusammen!

Eine echt tolle Homepage habt ihr da! Würden uns freuen wenn Ihr uns auch auf unserer Homepage besuchen kommt.

Alles Liebe

Tim

app-lication.de

Kommentar von Christian | 03.12.2011

Hallo Zusammen,

wir haben ja in Burg "schöne" geschmückte Weihnachtsbäume. Kann man nicht bei diesen lieblos hingestellten Bäumen mal die Lichterketten ordentlich anhängen und vielleicht ein par große Schleifen und Kugeln reinhängen!!!
Schön wäre noch wenn man in der Fußgängerzone die Autofahrer und Fahradfahrer zur Kasse beten würde denn dieses ewige "da kommt schon wieder ein Auto, geh mal zur Seite" nervt und die Radfahrer nehmen auch keine Rücksicht die streifen lieber unseren Kinderwagen als um uns rum zu fahren!

Stellungsnahme der Stadt Burg erwünscht!!!

Kommentar von KARL | 08.11.2011

Ich war beruflich bei euch in der Stadt. Die Umgebung gefiel mir sehr gut. Die Lokalitäten waren sehr sauber, und im ganzen Ort lag nirgendwo Müll herum. So eine feine Stadt verdient einen weiteren Besuch, den ich bereits dank eines Folgeauftrages des Hotels gebucht habe.
Vielen Dank.
gruß
http://www.Alleinunterhalter-Aachen.de

Kommentar von Alexandra Mehlfuß | 05.11.2011

Tolles Gedicht, das trifft es richtig! Die Stadt Burg ist einzigartig und hat ein tolles Flair.
Grüße vom <a href="http://www.nagelstudiohamburg.net/preise.html">Nagelstudio Hamburg</a>

Kommentar von Melanie G. | 05.11.2011

Tag allen Gymnasiastinnen aus Burg, (habe auch gleiche Nachricht nach Genthin gesandt)Schülern, jungen und reiferen Frauen, der Stadtverwaltung Genthin, sowie anderen Usern der Genthiner Webseite.
Ich kenne Reinhard Blohm aus einer Weiterbildungsmaßnahme, bin aber nur durch Zufall bei der Webseite „epubli.de“ gelandet. Dort habe ich die aufgeführten Herbstgedichte gefunden. Schön, oder nicht!?
Gruß Melanie

„Herbst – Impressionen“

Es zieht eine ferne, verlockend süße Weise,
durch den vom Herbst geschmückten Wald.
Göttliche Melodien, voll von Schmerz und Sehnen,
du und ich, gar gerne finden wollen wir sie bald.

Und tief versteckt in des feuchten Waldes Dunkel
ein Jüngling, bärtig, bocksfüßig, mit langem Haar.
Und er die Flöte so lockend spielend: Es ist Pan,
der Gott des Waldes, ich glaub’ es ist wohl wahr.

Verträumt, lüstern, sitzt er auf dem Eichenstamme:
Wald – und Wassernymphen, ewig begehren ihre Haut;
„Erdenbürger, leuchten soll euch meines Feuers Flamme,
ich hasse nicht das Fremde, doch ihr mir wohl nicht traut!

Seltsame Geister, süßes Ahnen, schweben in der Luft,
nur der Mond zieht einsam auf der Himmel dunkler Bahn.
Ein Stück Hoffnung fasst uns an den kalten Händen,
sieh`, das spiegelnd Wasser, dort schaukelt unser Kahn.

Bang hör’ ich das wiegend Schilfrohr rauschen,
zornig’ stete Rache, weh’ dir Pan - tausendfach.
Eine flüchtige Nymphe wurde unseresgleichen
- zu deiner klagend Flöte, du hast sie gemacht!

Die feuchten, hohen Nebel, längst sind sie gefallen
Geschenk Natur, oh Herz, du bist erfüllt von selig Ruh’.
Bunte Farben taumeln, wirbeln unter Sonnenstrahlen-
vielfältig, übermütig, schön – so wie auch immer du!

Reinhard Blohm – Brettin 2006

Im Herbst

Wehmütig den Blick zurück,
Vater Herbst er will nicht warten.
Taumelnd Blätter: Kupferstück,
raschelnd auf Weg und Garten.

Das Haus gebaut, den Vater verloren-
schnell vergangen ist die Zeit.
Nachbars Mädel hat ein Kind geboren,
ein rastlos Pendel: Glück und Leid.

Schwankend Wipfel seufzen, klagen,
ach' im See das Spiegelbild.
Sehnsucht nach vergangenen Tagen,
badend Kinder – laut und wild.

Neue Früchte werden reifen,
verträumt der Angler: Hand am Kinn.
Gegenübers Hand ergreifen -
verborgen oft der Sinn!

Reinhard Blohm – Brettin 2002

Herbst-Sehnsucht

Kalt weht der Wind durch der Bäume torkelnd Blätter;
so stille Ruhe in der dunklen, menschenleeren Stadt,
gebeugt, von des Herbstes Wetter.

Die Nacht setzt funkelnde Laternen auf den dunklen Himmelsflor,
und ich seh’ dort einsame Gestalten, sie verlassen hier und dort,
der dunklen Häuser Tür und Tor.

Und dort am Platze, steht ein großes, verlockend Haus;
hell die einladend großen Fenster,
Musik, Stimmenflut, dringt leicht heraus.

„Komm“, Frauen-, Männerhände winken, komm an unserem Tisch;
nimm Du doch Platz - an unserer freien Seite,
des Eros Lächeln, Bacchus Weine, warten schon auf Dich!

Gefunden Paare, erfüllt vom Glück und süßen Weine;
verlassen jetzt den Tisch. Hell der Weg im Vollmond Scheine,
und doch - oft ist dies so trügerisch.

Bunte Blätter fallen, und sieh’ keines fällt allein.
So manche Frau und Manne, wollen in den kalten Nächten,
doch heute, nein - nicht so einsam sein.

Reinhard Blohm – Brettin (Oktober 2010)

Kommentar von Mutti S. | 18.10.2011

Jahrelange Misswirtschaft bei der Sanierung von Straßen, Wasserleitungen etc. - der Sanierungsstau rächt sich jetzt und der Bürger muss es mal wieder ausbaden. Baustellen an allen Ecken, das ist wirklich eine planerische Glanzleistung! Es ist eine Zumutung für jeden Autofahrer, der sich jeden Tag durch die Stadt quälen muss.
Wäre nett, wenn sich an dieser Stelle auch mal ein Verantwortlicher zu Wort melden würde ...



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