Klimaschutzkonzept der Stadt Burg – Kick-off am 29.11.2016

Auftaktveranstaltung zum Klimaschutzkonzept
Auftaktveranstaltung zum Klimaschutzkonzept

Zum Auftakt der Erstellung des Klimaschutzkonzepts der Stadt Burg trafen sich auf Einladung des Bürgermeisters, Herrn Rehbaum, „Energie-Akteure“ und Interessierte aus Kommunalpolitik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.


Herr Ronny Krutzsch vom beauftragten Ingenieurbüro seecon Ingenieure aus Leipzig erläuterte den geplanten Ablauf bei der Erstellung des Klimaschutzkonzepts.

Dieser hat zwei wesentliche Bestandteile, erstens die Analyse der Ausgangssituation und der Potenziale von Energieverbrauch und Energieerzeugung und zweitens die Entwicklung konkreter Maßnahmen unter Beteiligung einer Arbeitsgruppe Klimaschutz

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe wurden kurz vorgestellt, neben den Zuständigen aus der Verwaltung und dem Stadtrat werden auch Vertreter der Stadtwerke, der Wohnungsbauunternehmen und der Wirtschaft teilnehmen.

Ihre Unterstützung sagten zwei Schlüsselakteure der lokalen Energiewende zu, Herr Harp von der Wohnungsgenossenschaft und Herr Dr. Kruse für Stadtwerke Burg.

Die Teilnehmer sind interessiert und neugierig auf das was noch kommt.

http://www.volksstimme.de/lokal/burg/konzept-in-arbeit-mit-klimaschutz-auch-geld-sparen

Klimaschutzkonzept der Stadt Burg

Die Folgen des Klimawandels sind offensichtlich, auch in unserer Region. Deshalb: Global denken – lokal handeln!

Kommunale Energie- und Klimaschutzpolitik ist durch die Preisentwicklungen für Energie, durch politische Vorgaben und Ziele sowie durch Änderungen in vielen Gesetzen und Verordnungen zu einem wichtigen Themenbereich der Kommunen geworden. Kommunen sind zentrale Akteure der Energiewende und des Klimaschutzes.

Die Stadt Burg hat bereits viele Erfolge, insbesondere bei der Nutzung erneuerbarer Energien und der energieeffizienten Wärmeversorgung vorzuweisen. Dennoch, das letzte, inzwischen weitgehend umgesetzte Energiekonzept der Stadt wurde 1994 erstellt und es gibt es ein erhebliches Potenzial:

  • zur weiteren Nutzung erneuerbarer Energieerzeugung, z.B. bei der Nutzung von Dachflächen für Photovoltaik-Anlagen
  • im Bereich der Wärmeerzeugung aus Sonne, Geothermie und Biomasse
  • Energieeffizienz- und Energieeinsparpotenziale bei kommunalen Gebäuden, in der Wirtschaft, bei den privaten Haushalten und im Sektor Mobilität.

Die Stadt Burg wird deshalb ein integriertes Klimaschutzkonzept aufstellen, um den Ist-Stand, die technischen und wirtschaftlichen Potenziale bei der Energieeinsparung, der Steigerung der Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energien zu ermitteln und die strategische Zielsetzung und einen umsetzungsorientierten Maßnahmenkatalog entwickeln.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) initiiert und fördert seit 2008 mit der Nationalen Klimaschutzinitiative zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.

Im Rahmen der Kommunalrichtlinie wurde bereits 9.000 Projekte in rund 3.000 Kommunen wurde gefördert. Sachsen-Anhalt nimmt dabei unter den Flächenländern den vorletzten Platz ein, nur in Sachsen wurden weniger Projekte umgesetzt (allerdings gibt es dort ein Landesprogramm mit besseren Konditionen).

Über die Ergebnisse des Klimaschutzkonzepts soll die Öffentlichkeit nicht nur informiert werden, sondern über Themenabende zum Beispiel zum Heizen mit erneuerbaren Energien und Bürgerversammlungen auch einbezogen und zum Mitmachen motiviert werden.


Seitens der Stadt Burg wird eine Arbeitsgruppe gebildet, die den Prozess begleitet.


Das Klimaschutzkonzept wird von der Firma seecon Ingenieure Leipzig GmbH in Zusammenarbeit mit KlimaKommunal Udo Schmermer im Zeitraum von ca. einem Jahr erstellt werden.

 

Das Projekt „KSI: Integriertes Klimaschutzkonzept Stadt Burg bei Magdeburg“ wird geführt unter dem Förderkennzeichen „03K03235“. Die Laufzeit des Projektes ist der 1.7.2016 bis 30.09.2017.

der Nationalen Klimaschutzinitiative

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.



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