Vorwörtlich erklärt Herr Wagener, die Grundschule Albert Einstein müsse wirtschaftlichere Außenanlagen erhalten. Durch die unbefestigten Schulhofflächen führen die Übertragungen von Schmutz und Erde in das Schulgebäude zu schadhafter Abnutzung der Fußböden und erhöhten Reinigungskosten.

Die Neugestaltung der Außenanlagen wird größtenteils aus städtischen Mitteln und durch zweckgebundene Spenden aus Eigenaktivitäten der Schule finanziert.

Das Planungsbüro Herr Pasura ist gebeten worden ein Gestaltungskonzept vorzustellen.

 

Herr Dipl. Ing. Stefan Pasura stellt das Projekt zur Neugestaltung der Außenanlagen der Albert-Einstein-Schule anhand einer PowerPoint-Präsentation vor. Die Präsentation ist in der Anlage 1 dem Protokoll beigefügt. Die Ausschreibung für dieses Projekt ist veröffentlicht worden.

Er gehe von einem Baubeginn im Juni aus. Das Projekt ist in mehrere Bauabschnitte eingeteilt. Es erstrecke sich über zwei Jahresscheiben. Die Bausumme ist im Verhältnis gegenüber der Schülerzahlen gesehen, von ca. zweihundertsechzig Kindern, im Früh- und Späthort-und im Schulbetrieb angemessen. Auf dem gesamten Gelände seien Investitionen in Betracht von anstehenden TÜV Prüfungen notwendig. Das grundlegende Problem Sand, bedarf einer geräumigen Sauberlaufzone. Diesem Problem solle mit begrünten Flächen durch Rollrasen beispielsweise entgegen gewirkt werden. Der Einbau von Rückzugsräumen sei geplant mit gemauerten und transportablen Bänken, Sträuchern, Gräsern und Hecken. Eine Bewässerungstechnik werde ebenfalls berücksichtigt. Die Sichtbeziehungen zwischen Erzieher und Kind, sei bei den Planungen beachtet worden.

Einheitliche Müllbehälter, Fußabstreifer, Sonnenschutz, Rankgerüste zur Wegeführung  sind geplant. Die vorhandene Betonröhre erhält ein Gefälle um den Spielwert zu erhöhen. Auf dem Hügel wird ein Podest errichtet. Die Bepflanzung gehört mit zum Konzept. Es gibt Metallrankelemente als Windschutz für die Tischtennisplatten. Die Rasenflächen werden mit Rollrasen versehen. Die Sanierung erfolgt im laufenden Betrieb. Auf der südöstlichen Seite wird eine Hängebrücke verbaut. Aus Robinienholz soll im Erdbereich ein Gestaltungselement eingebaut werden sowie eine schattenspendende Pergola. Das Kernelement Bewässerung, spielt eine erhebliche Rolle. All diese Elemente sind mit einkalkuliert und müssten durch den Betrag in Höhe von 200.000,00 Euro abgedeckt sein.

 

Herr Engel dankt Herrn Pasura für die ausführliche Vorstellung des Projektes und bittet zur Diskussion.

 

Herr Schulz fragt nach dem Schulgartenbetrieb.

Der Schulgarten existiere weiter, sei gestalterisch der Schule, im Rahmen des Unterrichts überlassen und wird nicht mit saniert.

 

Weiterhin erkundigt sich Herr Engel nach der Erdreichtiefe in wieweit eingegriffen wird. Nicht tiefer als zwanzig cm erklärt Herr Pasura mit Außnahme des Brunnens.

Der Bodenaushub wird auf dem Gelände wieder verarbeitet.

 

Herr Patté spricht den Zeitplan und das Bauvorhaben, bei einem Bauvolumen von 200.000,00 Euro auf drei Jahresscheiben an. Er halte die Vorgehensweise in Form einer Informationsvorlage bei dieser Größenordnung für grenzwertig. Er sei der Meinung es bedarf ein Votum des entsprechenden Fachausschusses, die zeitliche Komponente sehe er unbedenklich, da der Fachausschuss die mehrfach unter Beweis stellte. Er sagt:

„ Er wünsche sich zukünftig von der Verwaltung, dass diese Art von Projekten nicht als Informationsvorlage sondern als Vorentwurf in einem Bau- und Umweltausschuss eingebracht werde. Er bittet den entsprechenden Fachausschuss mitzunehmen, dies sei unser Auftrag. Ich mahne, diese Bitte nicht zu negieren. Sonst müsse ein politisch genauer Beschluss gefasst werden, dass die Verwaltung weiß, was sie mit uns als Stadtrat anzufangen hat.“

 

Herr Engel nimmt die Auffassung Herrn Patté zur Kenntnis, dankt Herrn Pasura für die Informationsvorlage und führt die Sitzung fort.