Beschluss: einstimmig beschlossen

Abstimmung: Ja: 7, Nein: 0, Enthaltung: 1, Befangen: 0

Frau Hildebrand gibt Erläuterungen zur Beschlussvorlage.

Zum Punkt „Geschäftsstraßenmanagement“ merkt Herr Voigt an, dass es vor kurzem einen Workshop in der Grünstraße gab, bei welchem die Anteilnahme der ansässigen Händler sehr gering war. Ist hier kein Interesse vorhanden?

Die Veranstaltung war, so Frau Hildebrand, aus Sicht der Verwaltung sehr gut vorbereitet. Es konnte noch nicht in Erfahrung gebracht werden, woran die mangelnde Teilnahme lag. Seitens der Stadt besteht die Idee, diesbezüglich extern kompetente Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Herr Erben führt an, dass es keine Stelle innerhalb der Stadtverwaltung sein soll, sondern eine externe Stelle. Gibt es da eine Idee, welcher Träger dafür in Frage käme und gibt es Vorgespräche?

Er stellt weiterhin fest, dass die Landschaft der möglichen Träger in Burg überschaubar ist. Gibt es da Ideen oder erste Überlegungen?

Laut Frau Hildebrand hat die Verwaltung die interne Vorstellung, dass es eigentlich jemand sein müsste, der auf dem Gebiet Aktivierung schon sehr viel getan hat. Sie wird verschiedene Träger anschreiben und versuchen, eine geeignete Person zu finden. Weiter sind die Überlegungen noch nicht gereift.

Es wird davon gesprochen, so Frau Auerbach, dass bezüglich der LaGa ein Manage-ment eingerichtet werden soll, eventuell auch für die Stadthalle und nun auch hierfür. Würde es nicht Sinn machen, alles zusammen zu fassen und alles miteinander zu vernetzen?

Die Frage, die sich Herrn Erben aufdrängt ist, ob das nicht schon eine klassische

Aufgabe für die Landesgartenschau GmbH wäre? Er sieht hier auch ganz viele

Verknüpfungspunkte.

Die Verknüpfungspunkte sind ganz klar da, so Frau Hildebrand. Die Frage ist nur, wo sie platziert und so verbunden werden, dass die Förderfähigkeit letztlich auch nicht verloren geht.. Die Verwaltung wird diese konkrete Anforderung und Anregung natürlich mitnehmen und dann ausverhandeln.

Frau Spieß fragt an, ob es nicht sinnvoller wäre, die Vorlage zurück zu stellen, da das Konzept dem Anschein nach doch nicht ganz ausgereift ist.

Frau Hildebrand merkt an, dass für das Geschäftsstraßenmanagement dieses Konzept eigentlich schon ziemlich fest ist.

Herr Voigt führt das Beispiel Aschersleben an. Er würde sagen, dass aus der Händlergilde eine Gruppe gebildet und ein Kopf gefunden wird, der dafür auch einsteht, der das ganze begleitet und das sich diese Gruppe dann das Ziel setzt, im Zuge der nächsten Jahre für Burg und sich selbst etwas zu schaffen.

Frau Auerbach führt  aus, dass sich die Stadt, laut angeführten Verfügungsfonds, an der unteren Grenze bewegt. Was müsste passieren, um an eine Mehreinnahme, bzw. an einen höheren Betrag zu kommen.

Der Verfügungsfonds, so Frau Hildebrand, ist eine Möglichkeit, die in der Stadt Burg noch nicht so intensiv genutzt wird. Dieser setzt sich zur Hälfte aus privatem Kapital und zur Hälfte aus Städtebaufördermittel zusammen. Mit diesem Verfügungsfonds verbunden ist ein lokales Gremium, was möglichst basis-demokratisch sein sollte. Es sollte also möglichst nur durch Händler, Vereine oder andere aktive soziale Träger gebildet werden. Für diese besteht dann die Möglichkeit, über den Verfügungsfonds kleinere Maßnahmen zu finanzieren.

Laut Herrn Borghardt wäre es vielleicht sinnvoll, den Verfügungsfonds nochmal offensiv zu bewerben. Er denkt, viele werden es nicht kennen.

Frau Auerbach fragt an, wer momentan über den Verfügungsfonds entscheidet.

Frau Hildebrand führt an, dass es über den Verfügungsfonds bis jetzt nur eine einzige Maßnahme gab. Die Verwaltung hofft vom Geschäftsstraßenmanagement, dass dieses nochmal kräftig die Werbetrommel rühren kann. Die Stadt müsste dann mit den einzelnen Gremien sprechen, so dass die Sache offensiver angegangen werden kann.

Frau Auerbach fragt an, ob dafür ein Management erforderlich ist.

Herr Erben denkt, dass der Verfügungsfonds eine ganz große Rolle im Zusammenhang mit dem Management spielt, also, dass jemand nicht nur da ist und Anregungen geben kann, sondern auch die Möglichkeit hat, direkt zu fördern, bzw. Beiträge beizusteuern, um Dinge möglich zu machen. Die Werbung wäre jetzt etwas verfrüht. Ihn interessieren die 5 TEUR, die er im Finanzierungsplan gefunden hat und welche als Zuschuss gewährt werden?

Gilt der Verfügungsfonds, so die Anfrage von Herrn Burmester, auch für Privat-personen, sprich Hausbesitzer die ihr Geschäft vermietet haben, oder trifft das nur für die Inhaber der Geschäfte zu.

Laut Frau Hildebrand müsste das dann zu bildende lokale Gremium darüber ent-scheiden, ob es eine Wirkung für alle hat.


Abstimmungsergebnis:

Ja:

7

Nein:

0

Enthaltung:

1