Frau Fenger-Schwindack bezieht sich auf die letzte Stadtratssitzung und möchte Folgendes zu Protokoll geben:

„Wir sind zwar in dem Sinne kein hohes Haus, aber wir sind auserwählt, wir haben uns wählen lassen als Stadträte und als Stadtrat empfinde ich es so, haben wir auch eine gewisse Art Verpflichtung des achtvollen miteinander Umgehens. Wenn wir das nicht haben, dann weiß sie nicht, was wir von anderen Menschen und von unserer Bevölkerung erwarten. Sie möchte speziell darauf hinweisen. Die Fraktion mag das mitnehmen in ihre Beratung und kann das auch sagen, wenn es nicht einer dieser Beteiligten heute anwesenden Stadträte ist. Sie hat in der letzten Stadtratssitzung die Anregung gegeben, dass die Toilettenfrage am Weinberg äußerst fraglich ist. Zur Laga war vor Ort eine Behindertentoilette und sie hatte angeregt, dass in der nächsten Saison wieder eine installiert wird, und dass es dort einen barrierefreien Zugang für die Toilettenmöglichkeit gibt. Da hat einer der Kollegen in der hinteren Reihe dann die Bemerkung gemacht, dafür gibt es doch Windeln. Das ist nach ihrer Auffassung einfach entwürdigend und es ist auch nicht in Ordnung so miteinander umzugehen. Sie wünscht einfach und sie versucht auch mit jedem achtungsvoll umzugehen und dies erwartet sie einfach von jedem anderen Stadtrat ihr gegenüber und auch, dass untereinander achtungsvoll umgegangen wird.

Herr Burmester findet es sehr beschämend, dass durch den Bürgermeister in der letzten Stadtratssitzung kein würdiges Wort zum 30jährigen Mauerfall vorgenommen wurde.

Herr Willy kann dem Gesagten von Frau Fenger-Schwindack nur zustimmen und sich derartige Bemerkungen einfach nicht gehören.

Zum Netzwerk Barrierefreiheit führt Frau Fenger-Schwindack, dass die Stadt vor einigen Jahren einen Inklusionsbeirat ins Leben gerufen hat, der auch bestimmte Vorschläge unterbreitet hat, die aber immer mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden sind, wurde seitens der Verwaltung geäußert. Die Fraktion SPD/Linke/Grüne/BFW/Dr. Wolffgang wird einen Antrag in den  Stadtrat einbringen, dass es analog wie die Arbeitsgruppe Sport und die Arbeitsgruppe Friedhof eine Arbeitsgruppe für Inklusionsfragen geben soll. Sie würde jetzt schon einmal die Bitte äußern, das Wohlwollen zu betrachten und dann dem auch zuzustimmen.

Herr Schmidt hatte bereits im Bauausschuss erklärt und ihm wurde gesagt, dass 60 TEUR zur Verfügung stehen und er angeregt hatte, einen Überweg an der Verkehrsinsel In der Alten Kaserne zu schaffen, was aber abgelehnt wurde.

Des Weiteren spricht er den Blindenstreifen Zerbster Straße/Kapellenberg aus Richtung Promenade kommend an, dass dieser genau auf eine Hauswand zuführt.

Aufgrund dessen soll ein Inklusionsbeirat einberufen werden, um diese Dinge zu klären, so Frau Auerbach.

Frau Auerbach bittet, dass in der nächsten Ausschusssitzung das vorhandene Radwegekonzept der Stadt Burg vorgestellt wird.

Des Weiteren unterbreitet Frau Auerbach den Vorschlag, die letzte Sitzung am 16. November 2020 in der Stadthalle durchzuführen, um Frau Düsterhöft die Möglichkeit zu geben sich nochmals vorzustellen und ein Resümee seit Übernahme sowie einen Ausblick 2021 zu geben. Die Ausschussmitglieder stimmen dem Vorschlag zu.

Frau Auerbach beendet den öffentlichen Teil und verabschiedet die Gäste. Der nicht öffentliche Teil wird ohne Unterbrechung fortgesetzt.

Auerbach                                                                                                          Voß

Ausschussvorsitzende                                                                  Protokollantin in                                                                                                                                                            Abwesenheit