Herr Günther erläutert das Grünflächenkataster für Burg und deren Ortsteile und gibt Auskunft über Auflistung, Größe und Pflegezustand. Herr Engel fragt nach, ob es zu den vorherigen Jahren Vergleichszahlen gibt zum Kataster. Herr Günther teilt mit, dass ein früheres Kataster nicht besteht, es gab nur eine Blattsammlung mit der städtischen Fläche. Herr Patté fragt nach, ob es eine Planung gibt, welchen Pflegeaufwand welcher Grünfläche zugeordnet wird. Herr Günther führt dazu aus, dass dies in Arbeit ist. Herr Willy fragt nach, ob nur Grünflächen oder auch Naturdenkmäler erfasst werden. Hierzu teilt Herr Günther mit, dass nur die Grünflächen erfasst werden. Herr Stauf hat eine Nachfrage zu den vorhandenen Wasserflächen, wie damit umgegangen wird. Hierzu merkt Herr Günther an, dass Wasserflächen keine Grünflächen sind und somit nicht erfasst werden. Die Frage wird aber aufgenommen und soll im nächsten Ausschuss beantwortet werden.

Herr Engel spricht den Trockenfall der Beeke an, der seit fast 3 Jahren zu beobachten ist und woran das liegen könnte und welche Auswirkungen das haben kann. Herr Günther teilt mit, dass die Beeke in diesem Jahr am längsten ausgetrocknet war und dass die Trockenheit zugenommen hat. Es fehlt an Grundwasser. Auch Fauna und Flora sind bereits betroffen, besonders Erlen haben Schaden genommen. Im Pattenmühlenteich sind Fische gestorben. Das Grundwasser muss mit Hilfe von Schneefall wieder aufgefüllt werden.

Herr Dr. Vogt fragt an inwieweit die Stadt in der Lage ist mit dem Personal und der vorhandenen Technik des Bauhofes die Pflegeansprüche zu erfüllen. Herr Günther teilt mit, dass jede einzelne Fläche klassifiziert werden müsste. Dies ist aufgrund des Umfanges nicht möglich.

Herr Dr. Vogt spricht nochmals das Thema Versiegelung bei neuen Bebauungsplänen an. Er möchte hierzu einen Antrag zur Reduzierung der Versiegelung stellen und es soll eine Beschlussvorlage hierzu erstellt werden. Herr Wagener führt dazu aus, dass er ein Dokument vorbereitet hat, das mit an das Protokoll angefügt werden soll. Es gibt zwei Regelungsmöglichkeiten, nämlich Baugesetzbuch und Bauordnung. Die Bauordnung des Landes ist derzeit im Änderungsverfahren und wird voraussichtlich mit dem entsprechenden Artikel im Januar 2021 in Kraft treten. Die Vorschriften, die dann für private Flächen gemacht werden, müssen begründet werden.

Herr Kiel regt an, dass durch Studenten der Fachhochschule Magdeburg-Stendal das Thema Wasser und Wasserläufe sowie die Trockenheit der Beeke untersucht werden kann. Dies kann für deren Bachelor- bzw. Masterarbeit als Thema genutzt werden. Wenn ein Thema formuliert wird, würde er sich mit der Fachhochschule in Verbindung setzen.

Herr Endert spricht nochmals das Thema Trafohaus in Ihleburg an. Dass dieser abgerissen werden soll, damit sind die Bürger nicht einverstanden aufgrund des Fledermaus- und Eulenbestandes. Er möchte wissen wie nun weiter verfahren wird. Die Frage wird nochmals von der Verwaltung mit aufgenommen.

Herr Willy spricht den Graben in der Koloniestraße an, dass dieser teilweise sehr voll war. Er fragt nach, was mit dem Wasser geschieht. Herr Endert teilt mit, dass das Wasser des Grabens in den Ihlebereich einfließt.

Herr Kiel spricht nochmals die vorzunehmende Ersatzbepflanzung in der Friedenstraße/August-Bebel-Straße an und möchte wissen, wie der Stand ist. Herr Hornung teilt mit, dass Herr Schulz hierzu eine Aussage getroffen hat und hat diese Herrn Kiel mitgeteilt. Herr Günther ergänzt die Aussage von Herrn Hornung.

Herr Patté fragt nach, wer für die Bäume am Uferbereich (Deichstraße, Flickschupark) zuständig ist. Herr Günther teilt mit, dass die Ihle ein Gewässer zweiter Ordnung ist und hierfür das LAW (Landesbetrieb für Hochwasserschutz) zuständig ist. Sie sind für die Pflege und Baumschauen zuständig.