Herr Lauenroth stellt die Anträge seiner Fraktion vor für den Umweltausschuss vor.

 

Herr Willy hat eine Nachfrage zur Pflasterung nach dem Rohrbruch. Dort sind die Granitsteine nicht mehr verlegt worden. Herr Günther teilt dazu mit, dass dies witterungsbedingt nicht erfolgen kann. Dies kann erst erfolgen, wenn kein Frost mehr im Boden ist.

 

Herr Dr. Vogt merkt an, dass in der Brückenstraße Auswaschungen in den Steinen ist. Herr Günther teilt dazu mit, dass es ein technisches Problem ist. Die Kehrmaschine saugt den Dreck auf und somit auch die Füllungen. Dies muss sodann wieder aufgefüllt werden. Dies kann jedoch nicht sofort erfolgen, da ansonsten die Kehrmaschine dies wieder aufnimmt. Das Material benötigt Setzzeiten.

 

Herr Willy bietet einen Vortrag zum Thema „Smart City“ an. Hier soll eine Abstimmung mit Herrn Ghattas-Kämpfner erfolgen.

 

Herr Lauenroth hat eine Nachfrage zu Fällungen von Erlen in Detershagen. Laut Baumschauprotokoll ist nur eine Position zu finden. Er bittet um Auskunft, ob die Erlen aufgrund von Obstbäumen gefällt werden. Weiter spricht er den Grünstreifen von der Siedlung-Ost, Ameisensiedlung zum Gewerbegebiet an. Dieser bedarf dringend einer Pflege.

 

Herr Lauenroth bittet um wörtliche Aufnahme ins Protokoll: „Herr Engel und auch meine Person haben im letzten Jahr darauf hingewiesen, dass der Grünstreifen, der die Siedlung-Ost und Ameisensiedlung vom Gewerbegebiet trennt dringend einer Pflegemaßnahme bedürfte. Da ist bis dato nichts geschehen. Die Birken auf dem Quadratmeter oder eine Fläche so groß wie der Tisch stehen 10 bis 15 Birken, die Eichen müssten geastet werden und alles solche Sachen. Das sieht schlimm aus. Ich sehe die Gefahr, dass der Bestand, weil sich alle untereinander konkurrieren irgendwann mittelfristig zusammenbricht, wenn da nichts gemacht wird und dann haben wir gar nichts gekonnt. Und das ist nicht das erste Mal, dass wir das angesprochen haben. Wie gesagt, ich erinnere mich, Herr Engel hat das vor einiger Zeit angesprochen, ich in einer der letzten Ausschusssitzung und es nützt uns nichts, wenn es bei Protokollrealisierung drinsteht, ja wird zur Kenntnis genommen, aber dann passiert doch nichts. Ich möchte da nochmal mit Nachdruck darauf hinweisen, auch für das Wortprotokoll, dass es wörtlich aufgenommen wird, dass ich darauf hingewiesen habe. Und ich denke, auch im Namen der anderen Ausschussmitglieder zu sprechen, die es sich mal angeguckt haben zwischenzeitlich, dass da unbedingt was gemacht werden muss.“

 

Herr Günther nimmt sodann Bezug zu der Angelegenheit Detershagen und teilt mit, dass der Wunsch durch den Ortschaftrat erfolgte, die Apfelbäume, die unter den Erlen stehen, Licht, Luft und Raum bekommen. Man kann Erlen nicht zurückschneiden, weil das ein schlecht abschottendes Gehölz ist. Jeder Schnitt führt zu Fäulnissen und zu Schädigungen. Dementsprechend wurden die Obstgehölze freigestellt. Herr Lauenroth teilt dazu mit, dass er den Beschluss des Ortschaftsrates dazu vorgelegt bekommen möchte. Er ist jedoch davon überzeugt, dass dies mit der Baumschutzsatzung nicht konform laufen kann. Er teilt weiter dazu mit, dass Erlen an Gewässer gepflanzt werden zum Schutz des Ufers, bei Verletzungen bilden diese Wundwurzeln aus. Man sollte auch abwägen, wann solch eine Maßnahme erfolgt, nämlich, wenn die Obstbäume annähernd die Funktion der Erlen übernehmen können. Es ist nicht gerechtfertigt gesunde Bäume zu entfernen. Herr Gräb nimmt sodann Stellung zu den Aussagen von Herrn Lauenroth. Bei Schnittarbeiten über 10 cm kann es bei diesen Schnittwunden zu Wassereinträgen und Fäulnissen führen. Die Baumsicherheit, Standsicherheit und Bruchsicherheit können erheblich über Jahre herabgesetzt werden.

 

Herr Hornung fragt nach, wie viele Bäume betroffen sind. Auch merkt er an, wenn Fällungen durch die Stadt von städtischen Bäumen erfolgt, dass dies im Umweltausschuss vorzutragen ist.

 

Herr Engel hat eine Nachfrage zur Fällung von zwei Bäumen vor dem Pionierhaus. Herr Günther teilt dazu mit, dass die Bäume zu 90 % abgestorben waren und mit einem Schwamm befallen waren. Aufgrund des Betriebes und der Betreuung von Kindern, musste eine Fällung erfolgen. Eine Ersatzpflanzung wird erfolgen. Weiter nimmt er Bezug auf die Hecke in der Grabower Landstraße. Er teilt mit, dass aufgrund von Personalmangel eine organisierte Pflege nicht machbar ist.

 

Herr Ghattas-Kämpfner stellt sodann eine Präsentation zu aktuellen Projekten vor. Diese ist dem Protokoll als Anlage beigefügt. Durch die Ausschussmitglieder gab es Nachfragen, die durch Herrn Ghattas-Kämpfner beantwortet worden.

 

Herr Engel hat eine Nachfrage zu Sparmaßnahmen, die die Bundesregierung auferlegt hatte. Er möchte wissen, welchen Effekt die hatten, wie die Stadt damit umgegangen ist und was es gebracht hat. Frau Noack teilt dazu mit, dass dies nur Vorschläge waren.

 

 

Herr Lauenroth verlässt die Sitzung. Somit sind 7 von 9 Ausschussmitglieder anwesend.