Herr Ghattas-Kämpfner stellt die Präsentation, die der Vorlage als Anlage beigefügt ist, vor und erläutert diese.

 

Herr Lauenroth hat eine Frage zu den Arbeiten mit Harvester, die große Spuren hinterlassen. Er möchte wissen, warum diese für eine Einzelstammentnahme eingesetzt werden. Wurde das beauftragte Unternehmen beauftragt, die Spuren zu entfernen. Herr Günther teilt mit, dass der Einsatz der Technik konform ist. Herr Dr. Vogt sieht den Einsatz des Harvester auch kritisch, weil der Boden zerstört wird. Herr Günther teilt hierzu mit, dass nach Zertifizierung ein Abstand der Trassen von 20 m zwischen sind. Herr Lauenroth merkt an, dass aus seiner Sicht eine Schlechterfüllung des Auftragnehmers ist, wenn solche Spuren hinterlassen werden. Herr Günther merkt an, dass es nur noch wenige Waldarbeiter gibt, dies ist aber finanziell nicht machbar.

 

Herr Ghattas-Kämpfner führt seine Präsentation fort. Herr Willy hat sodann eine Frage zum Wildbestand und genauen Zahlen. Herr Gräb teilt dazu mit, dass der Jagdpächter Zahlen vorlegt und einen Abschussplan. Zu den Verbissschäden teilt er mit, dass es zurzeit eine zu geringe Aufforstungsfläche gibt, um diese Verbissschäden zu kontrollieren. Herr Lauenroth: „Wenn die Naturverjüngung immer wieder zurückgebissen wird, fällt es irgendwann gang aus, wenn die kleinen Pflanzen jedes Jahr verbissen werden, aber das ist doch ein eindeutiges Indiz. Kann man da dann nicht aufgrund der Verpflichtung die in der Jagdverpachtung drin sind, dass ein angemessener Wildbestand aufzubauen ist, habe ich so in Erinnerung, Kontakt mit dem Pächter aufnehmen, dass er seine Abschusszahlen erhöhen möge. Dass eine Referenzfläche fehlt, wo wir es hätten belegen können ist das eine, aber das die Naturverjüngung auf der gesamten Fläche fast ausfällt, ist doch ein mehr als eindeutiges Indiz.“ Herr Gräb: „Da gebe ich Ihnen vollkommen recht, wir müssen das Gespräch mit unserem Jagdpächter suchen und eventuell auch ein bisschen mehr Druck ausüben.“

Herr Ghattas-Kämpfner teilt ergänzend mit, dass dies die nächsten Schritte sind. Herr Conrady bittet zum nächsten Umweltausschuss zum Stand der Jagdverpachtung.

 

Herr Ghattas-Kämpfner fährt sodann fort und berichtet über die Waldpädagogik und geplante Maßnahmen bzw. Projekte. Weiter berichtet er über den Ringgraben.

 

Herr Lauenroth äußert sich zu den Staugräben. Er weist die Verwaltung darauf hin, dass große Wehren wiederinstandgesetzt werden müssen. Für eine gemeinsame Begehung wäre er bereit. Herr Ghattas-Kämpfner teilt ergänzend mit, dass die Staurechte nicht geregelt sind, dies ist aber bereits in Arbeit beim Landkreis.

 

Weiter informiert er über eine geplante Ausschreibung und über eine Sanierung des Ringgrabens durch das WNA. Herr Dr. Vogt hat eine Nachfrage, ob der Stadt Burg Kosten entstehen. Herr Ghattas-Kämpfner erklärt, dass die Kompensationsmaßnahme aktuell ist und durchgeführt werden muss und die Kosten das WNA trägt. Herr Lauenroth merkt an, dass man sich nicht nur auf den Ringgraben aus der Historie konzentrieren sollte, sondern die aktuellen Wasserläufe betrachtet.

 

Sodann informiert Herr Ghattas-Kämpfner über eine geplante Zusammenarbeit mit Hochschulen und der Wiederbelebung der Orchideenwiesen. Zu den Orchideenwiesen äußern sich dann Herr Lauenroth und Herr Willy.