Sitzung: 08.06.2015 Kultur- und Sozialausschuss
Beschluss: mehrheitlich abgelehnt
Abstimmung: Ja: 2, Nein: 3, Enthaltung: 2, Befangen: 0
Vorlage: 017/2015
Herr Erben dachte,
dass der Haushalt heute nur vorgestellt wird und ist überrascht, dass einfach
so darüber abgestimmt wird. Er bittet zur vermerken, dass im
Konsolidierungsprogramm mit einem Plan, der dann in dieser Beratungsschiene
verabschiedet werden soll, die Stadt auf ein Defizit für 2018 von 17 MIO EUR
hinauslaufen wird. Er ist gespannt, welcher Stadtrat da bereitwillig seine Hand
hebt und sagt, mit diesem Finanzkurs bin ich einverstanden. Er denkt, in diesem
Zusammenhang muss weiter über Konsolidierung gesprochen werden und auch
darüber, dass wir nicht nur konsolidieren, sondern gleichzeitig neues Geld in
die Hand nehmen, um neue Maßnahmen anzuschieben.
Frau
Bohne merkt hierzu an, dass die
Stadt bis zum Jahr 2017 diese Defizite laut Plan
vor sich herschieben
wird.
Zum Umbau des
Busbahnhofes ist Herr Burmester der Ansicht, dass die Stadträte nicht
allem zustimmen dürfen, da keine Finanzen vorhanden sind. Wir müssen anfangen
zu sparen.
Sparen setzt
manchmal auch voraus, so Herr Schieck, dass erstmal Geld in die Hand
genommen wird. Wenn das STARK V-Programm kommt, so seine Erklärung, wird der
große Rahmen dann energetische Sanierung sein. Die Stadt hat viele Objekte, die
einen technischen Stand haben der schon viele Jahrzehnte gesehen hat und genau
an dem Punkt können wir ansetzen, durch Rationalisierungsinvestition.
Wenn wir, so Herr
Erben, der Verwaltung den Auftrag erteilen mehr Geld auszugeben, als wir
einschätzen realistisch zur Verfügung zu haben, dann kann das der Stadtrat
vielleicht in seiner Mehrheit tun, aber mit seiner Stimme definitiv nicht.
Herr Burmester
findet die Ausführungen von Herrn Schieck soweit in Ordnung. Wenn wir durch
Investitionen im großen Stile im Nachhinein einen Spareffekt erzielen, dann
müssen wir das Geld ausgeben. Seiner Meinung nach ist allerdings der Spareffekt
beim Busbahnhof gleich Null.
Frau Bohne
macht, obwohl es nicht in den Kultur- und Sozialausschuss gehört, Ausführungen
zur Gestaltung des Busbahnhofes. Wir müssen hier Geld in die Hand nehmen, so
ihre Äußerung und bittet die Anwesenden, hier abzuwarten.
Frau Spieß
merkt an, dass in jedem Ausschuss Aufträge an die Verwaltung erteilt werden und
mittlerweile ertappt sie sich dabei, egal was die Verwaltung an Vorschlägen
bringt, werden diese von den Ausschüssen abgeschmettert. Da brauchen wir auch
keine Aufträge mehr erteilen.
Herr Endert
hofft, dass bei der Baumaßnahme „Busbahnhof“ der Bauausschuss mit einbezogen
wird.
Zu Punkt 25 der
Konsolidierungsmaßnahme fragt Frau Auerbach an, wie das von statten
gehen soll, dass der Kreissportbund sich solche Halle leisten kann. In der
letzten Zeit ging doch die Tendenz dahin, dass die Schule Burg-Süd aufgrund
wachsender Schülerzahlen gebraucht wird. Sie wundert sich darüber, dass es
jetzt in der Konsolidierung heißt, dass die Sporthalle nach Schließung der
Schule übergeben werden kann.
Laut Frau Bohne
ist zu prüfen, ob ein Verein das leisten kann. Das Gespräch hierzu ruht
erstmal.
Herr Borghardt
stellt den Antrag, den Punkt 25, Schulschließung Grundschule Burg-Süd, aus der
Konsolidierung zu streichen.
Herr Nielebock
warnt mit Nachdruck davor, die Sporthalle an einen fremden Verein zu übergeben,
dann sind die Sportvereine draußen.
Herr Patté
votiert dafür, dem Antrag von Herrn Borghardt zu folgen und den Punkt 25 zu
streichen. Des Weiteren sollte zum Punkt 26 nochmal diskutiert werden. In Bezug
auf die Skateranlage geht er davon aus, dass der Kultur- und Sozialausschuss in
naher Zukunft darüber informiert wird, wie der Stand der Planung und der Dinge
dazu aussieht.
Abstimmungsergebnis zum Antrag von Herrn Borghardt;
|
Ja: |
4 |
|
Nein: |
0 |
|
Enthaltung: |
3 |
Abstimmungsergebnis zur Vorlage:
|
Ja: |
2 |
|
Nein: |
3 |
|
Enthaltung: |
2 |
Frau Auerbach erklärt ihre Enthaltung damit, dass sie erst Rücksprache mit ihrer Fraktion DIE LINKE halten möchte.
