Herr Triebel stellt das Konzept vor, welches bis zum 31.12.2015 geplant ist. Gleichzeitig wird eine notwendige Personalstruktur für das Jahr 2016 dargestellt. Er führt unter anderem aus, dass der Zuschuss von 3.500 EUR plus die Finanzierung vom Landkreis natürlich wirklich nur die Grundsicherung abdeckt. Das größte Problem zurzeit für ihn ist, nicht zu wissen wie es weiter geht. Hier muss etwas passieren, so Herr Triebel. Es wäre wirklich schön, wenn da seitens der Verwaltung eine Aussage getroffen werden könnte.

Frau Bohne führt aus, dass der Kindergarten definitiv erweitert wird, da der Platz für die vorhandenen Kinder nicht ausreicht. Die Fördermittel sind angemeldet bei STARK III und eine Infoveranstaltung diesbezüglich findet noch statt.

Herr Borghardt stellt sich die Frage, wie es mit der Jugendarbeit in der Stadt Burg weiter geht. Er möchte gerne von der Verwaltung eine Information haben, wie der bauliche Zustand des Gebäudes auf dem Flämingsportplatz ist und ob die Jugendarbeit dort fortgeführt werden kann.

Hierauf kann die Verwaltung momentan keine Antwort geben.

Herr Erben möchte von der Verwaltung wissen, wie es weiter geht für einen zweiten Standort für die Jugendarbeit

Frau Auerbach stellt an die Verwaltung den Arbeitsauftrag zu prüfen, welche anderen Räumlichkeiten den Jugendlichen zur Verfügung gestellt werden könnten.

Für Herrn Nielebock ist es eine Katastrophe, dass keine Räumlichkeiten für die Jungend vorhanden sind und keine Lösung des Problems zu finden ist.

Herrn Endert würde am Herzen liegen, dass Geld ausgegeben werden kann, evtl. für Räumlichkeiten die neu geschaffen werden.

Frau Auerbach stellt an Herrn Triebel die Frage, ob er vielleicht eine Idee hätte, was eventuell an Räumen in Frage käme. Vielleicht kann der Stadtverwaltung so helfend unter die Arme gegriffen werden.

Seitens des Gutachters, so Herr Triebel ist das Gebäude auf dem Flämingsportplatz definitiv nicht baufällig bzw. nicht einsturzgefährdet und einer Nutzung steht nichts entgegen. Laut Stadt ist aber die Sanierung zu teuer. Der Sportplatz sollte für die Jugend nutzbar gemacht werden, als Alternative zur Siedlung Burg-Ost. Das würde er als eine ordentliche Lösung ansehen.

Herrn Nielebock interessiert, was das Gutachten gekostet hat und wer es in Auftrag gegeben hat.

Herr Schieck merkt an, dass der Statiker das Gebäude begutachtet hat und Sanierungsbedarf festgestellt wurde. Des Weiteren wird der Brandschutz bemängelt. Die Bedenken betreffs der Statik haben sich nicht bestätigt. Tatsächlich war vorgesehen dieses Objekt abzureißen bzw. zurück zu bauen.

Für die Zukunft würde sich Frau Spieß wünschen, dass der Ausschuss im Vorfeld diese Informationen erhält. Dann würde sich so manche Diskussion hier gar nicht ergeben. Das ist für sie keine konstruktive Arbeit.

Herr Erben stellt zusammenfassend fest, dass es in dem Gebäude Siedlung Ost für die Jugendarbeit keine Perspektive gibt, die Weiterführung der Jugendarbeit in der Stadt Burg aber weiterhin gewollt ist. Dann bleibt eigentlich nur eine Diskussion über konkrete Angebote und nicht über Ideen. Ihm fehlt der Ausweg und das ist bedauerlich.

Herr Erben möchte als Ergänzung für das Protokoll festhalten wollen, dass keine Abrissmaßnahmen auf dem Gelände des Flämingsportplatzes passieren, bevor die Varianten nicht diskutiert worden sind.

Frau Spieß stellt an Herrn Triebel die Frage, ob seinerseits weiterhin die Bereitschaft besteht, die Kinder- und Jugendarbeit fortzuführen.

Herr Triebel wird sich weiterhin für die Kinder- und Jugendarbeit positionieren.

Herr Erben merkt zum Konzept an, dass Lohnkosten für 2015 und 2016 gerechnet wurden. Das sind keine Vergütungen, die für Fachkräfte in der Jugendarbeit relevant sind.

Herr Triebel gibt die Information, dass die Bewilligungsbescheide vorliegen.

Frau Auerbach möchte wissen, wie lange der Jugendclub noch im Gebäude Siedlung-Ost arbeiten kann. Wann geht es los mit den Umbaumaßnahmen?

Frau Bohne merkt hierzu an, dass im Jahr 2015 noch nichts passieren wird.

Herr Erben hält es für Unzumutbar, dass keine klaren Perspektiven auf den Tisch gelegt werden.

Frau Spieß hält nochmal fest, dass die Kinder- und Jugendarbeit bis Jahresende in den Räumen Siedlung-Ost fortgesetzt werden kann. Seitens der Verwaltung sollten so schnell wie möglich Alternativen gefunden werden.

Herr Burmester fragt an, wann die Verträge auslaufen und ob in den Verträgen entsprechende Klauseln enthalten sind, bis wann die Räume genutzt werden können?

Wenn der Vertrag, so Herr Triebel, nicht bis zum 31.01.2016 gekündigt wird, verlängert er sich um ein weiteres Jahr. Wir sind aber jederzeit bereit, bei entsprechender Alternative diesen Vertrag vorfristig zu lösen. Es gibt für alle Einrichtungen dementsprechende Verträge mit dementsprechenden Kündigungsfristen.

Sollte eine Lösung gefunden werden hofft Herr Endert, dass die Stadt dann kurzfristig bereit ist, in dieses Boot mit einzusteigen, ebenso die Fraktionen.

Herr Schieck fragt an, ob der Kreis-, Kinder- und Jugendring eventuell schon selber geeignete Räumlichkeiten als Alternative ins Auge gefasst hat.

Hierzu führt Herr Triebel aus, dass seinerseits kein geeignetes Objekt vorgehalten werden kann.

Frau Spieß merkt zum Abschluss an, dass im Objekt Siedlung-Ost bis zum Jahresende erstmal weitergearbeitet werden kann und der Kulturausschuss der Verwaltung diesbezüglich einen konkreten Auftrag erteilt hat. Der Ausschuss bekennt sich einstimmig zur Weiterführung der Kinder- und Jugendarbeit.