Bezüglich des Abbaus der Skateranlage stellt der Einwohner Herr Siebert die Frage, warum die Betroffenen keine Information erhalten haben, um eventuell eine Lösung zu finden.

 

Herr Rehbaum antwortet, dass die Anlage zunächst auf dem Gelände des BBC stand und Gespräche mit Skatern geführt wurden. Aufgrund von Schäden, die auf dem Gelände des BBC entstanden sind, wurde mitgeteilt, dass ein Abbau erfolgen soll. Die Stadt hatte dies zur Kenntnis genommen. Dem BBC kann aber nicht auferlegt werden, dass der Standort weiterhin aufrecht erhalten bleibt. Im Kultur- und Sozialausschuss war diese Thematik Diskussionspunkt und es wird seit Längerem nach einem Ersatzstandort für die Skaterelemente gesucht. Herr Rehbaum ist davon ausgegangen, dass die Betroffenen informiert wurden.

 

Herr Siebert fragt, ob damit gemeint ist, dass die Stadt und der BBC getrennte Sachen machen und der Bürgermeister sich nicht in der Pflicht sieht, die Bürger zu informieren.

 

Herr Rehbaum sagt, dass sein Ansprechpartner in dieser Angelegenheit Herr Borghardt ist und er davon Kenntnis hatte. Auf Facebook hatte er mehrfach darauf hingewiesen, dass nach einem Ersatzstandort gesucht wird. Eine direkte Kontaktaufnahme war ihm nicht möglich, weil nicht bekannt war, wer von den heute Anwesenden sein Ansprechpartner ist. Das, was an Informationen vorlag. wurde auch weitergeleitet.

Des Weiteren  wird ein Gespräch mit Herrn Rehfeld in dieser Angelegenheit geführt.

 

Herr Siebert möchte wissen, wie weit die Standortsuche und der weitere Verfahrensweg ist. Die Anlage wurde vor ein paar Jahren dort errichtet, damit besagte Skater im Stadtbild nicht mehr anzutreffen sind. Nunmehr kann es passieren, dass die Skater wieder im Stadtbild zu sehen sein werden, zum Beispiel am Gummersbacher Platz, Stadthalle. Es wäre im Sinne Stadt und der Skater, schnellstmöglich eine Lösung bzw. Ersatzlösung zu finden.

 

Herr Rehbaum  bejaht die Anmerkung und die Stadt ist bemüht, eine Lösung zu finden. Wie bereits erwähnt, hatte sich bereits der Kultur- und Sozialausschuss mit dieser Thematik auseinandergesetzt. Von den 11 untersuchten Standorten, die zur Diskussion standen, kamen drei in die engere Auswahl (Messeplatz, Marienweg, Burg-Süd). Letztendlich ist der Marienweg als wahrscheinlich geeignetster Standort geblieben. Bezüglich der vorliegenden Anfrage der Volksstimme muss seitens der Verwaltung dargelegt werden, dass der Standort Marienweg durch das Bauordnungsamt nicht genehmigt werden wird.

 

Weiterhin informiert Herr Rehbaum, dass die Stadt eine Fläche im Goethepark erworben hat, auf welcher Spielflächen entwickelt werden sollen. Es könnte davon ausgegangen werden und der Planer äußerte, dass die Fläche zur Errichtung einer Skateranlage geeignet wäre. In diesem Bereich besteht auch nicht das Problem einer Lärmbelästigung von schutzwürdigen Einrichtungen. Er sieht diesen Standort als geeignet an, was aber erst im Stadtrat diskutiert werden muss. Hier wird über einen Realisierungszeitraum erst mit der Eröffnung der Landesgartenschau gesprochen. Bis dahin muss eventuell nach einer Übergangslösung gesucht werden und dies sollte Gegenstand des Gespräches mit Herrn Rehfeld, welches in der nächsten Woche stattfinden soll, sein.

 

Herr Siebert möchte die Bitte äußern, dass bei der Planung der Anlage Skater mit einbezogen werden, damit nicht eine Anlage entsteht, die keiner nutzen kann oder nicht den Vorstellungen entspricht.

 

Herr Rehbaum versteht die Bedenken und er gibt seine Zusage.

 

Frau Scheppe stellt eine Frage an Herrn Siebert, ob sie Vorstellungen haben, wo die Skateranlage errichtet werden könnte.

 

Herr Siebert sagt, dass sie von der Auswahl der Standorte Kenntnis haben und merkt Folgendes an:

  1. Messeplatz, aufgrund der Bahnanlage ungünstig
  2. Marienweg, Problem mit dem Altenheim
  3. Burg-Süd, die Freifläche, die dort entstanden ist, wäre vielleicht eine Option
  4. im Goethepark eine Fläche zu errichten, wäre auch akzeptabel.

 

Abschließend sagt Herr Rehbaum, dass er in der nächsten Woche mit Herrn Siebert und Herrn Rehfeld Kontakt aufnehmen wird, um die weitere Verfahrensweise bezüglich der Organisation der Fete de la Musique zu besprechen. Nach Meinungsbildung im Stadtrat wird dann endgültig die Standortfrage geklärt werden.