Sitzung: 12.12.2016 Kultur- und Sozialausschuss
Herr Wieland stellte fest, dass der Burger Weihnachtsmarkt eine Katastrophe war. Was sagen die Stadträte, bzw. die Verwaltung dazu?
Frau Gottschalk führt hierzu aus, dass die Qualität nicht alle befriedigt hat. Die Auswahl des Anbieters ist durch den Kultur- und Sozialausschuss, sowie durch den Wirtschafts- und Vergabeausschuss gelaufen und ist also nichts, was die Verwaltung eigenmächtig entschieden hat. Die Absprachen hierzu sind im Dezember 2015 erfolgt. Von dem vorliegenden Konzept ist leider nicht ganz so viel umgesetzt worden. Das Ganze wird im Januar ausgewertet werden. Des Weiteren wird angemerkt, dass es üblich ist solche Verträge auf 3 Jahre abzuschließen. Die Bemühungen müssen natürlich sein, dass es im nächsten Jahr nicht wieder so stattfindet.
Hat sich der Veranstalter, so die Frage von Herrn Melcher, dazu geäußert?
Frau Gottschalk antwortet, dass der Veranstalter das relativ positiv für sich resümiert hat.
Frau Spieß führt aus, dass in dieser Angelegenheit Redebedarf besteht und möchte, dass die Veranstalter zum nächsten Kulturausschuss eingeladen werden.
Herr Borghardt unterstützt das Gesagte seiner Vorrednerin. Er ist der Ansicht, dass dann auch das Rolandfest mit ausgewertet werden sollte.
Herr Burmester führt aus, dass die Stadträte ein Konzept beschlossen und einen Vertrag mit dem Betreiber abgeschlossen haben. Das Konzept wurde nicht umgesetzt. Was passiert jetzt?
Laut Frau Gottschalk wird jetzt erstmal das Auswertungsgespräch stattfinden.
Frau Auerbach merkt an, dass das Gesamtpaket nicht das war, was versprochen wurde. Im Ausschuss sollte konstruktiv mit dem Veranstalter diskutiert werden, aber auch mit den Händlern.
Frau Spieß möchte das Thema „Weihnachtsmarkt“ abschließen.
Ich denke mal, so Herr Nielebock den beiden Veranstaltern mit auf dem Weg zu geben, die einheimischen Händler mit einzubinden und anzusprechen.
Herr Wieland denkt, dass sich bei den hohen Standgebühren kein einheimischer Händler finden wird.
Frau Auerbach möchte nochmals wissen, wie es mit dem Kreis-, Kinder- und Jugendring weitergeht.
Herr Schieck möchte im nicht öffentlichen Teil darüber sprechen.
Herr Burmester fragt zum Thema „Müllentsorgung“ an, was nun mit der Stadt passieren soll. Werden wir in Zukunft verdrecken? Hier wird nicht der Preis gesenkt, sondern die Qualität wird nachlassen. Da muss sich auch der Kultur- und Umweltausschuss Gedanken machen, ob er das so akzeptieren kann.
Das Thema gehört hier nicht her, so Herr Borghardt. Dafür gibt es Kreistagsmitglieder und mit denen kann das gerne besprochen werden.
Die Ausschussvorsitzende, Frau Spieß, beendet den öffentlichen Teil der Sitzung. Der nicht öffentliche Teil erfolgt gleich im Anschluss.
Spieß Meier
Vorsitzende des Kultur- und Protokollantin
Sozialausschusses
