Sachverhalt:
Vorbemerkung:
Mit Datum vom 2.
November 2024 wurde die nachfolgend dargestellte Änderung des Finanz- und
Maßnahmeplans beantragt und am 4.12.2024 genehmigt:
- 1.1.1 ''Konzepterstellung
"Experimentier- und Wirtschaftscampus Innenstadt Burg": Minderkosten
in Höhe von 39.895,05 €;
- 1.2.1 Machbarkeitsstudie(n) für
Problemimmobilien im Handlungsraum: Mehrkosten in Höhe von 10.404,55€;
- 1.3.1 Campusmaster: Mehrkosten in Höhe von
54,892,00 €;
- 1.3.2 Anmietung
Ladengeschäft Standort für Campusmaster: Minderkosten in Höhe von 20.000€
- 1.3.3
Öffentlicher Innenstadtworkshop: Mehrkosten in Höhe von 2.198,50 €
- 1.4.1 Verfügungsfonds: Wegfall der Maßnahme
(Kosten; 7.400,00 €).
Die entstehenden
Mehrkosten in den einzelnen Maßnahmen können durch die Minderkosten in anderen
Maßnahmen ausgeglichen werden, somit wird der Gesamtfinanzierungsrahmen
eingehalten. Der Mittelansatz für 2024 wurde um 84.800,16 Euro erhöht. Hierdurch
ergibt sich in der Finanzierungsplanung eine Erhöhung der Bundesmittel von
74.720,14€ im HH-Jahr 2024. Gleichzeitig reduziert sich der Mittelansatz für
2022/2023 um diese Summe. Der Fördergegenstand (FG) 4 „Einrichtung eines
projektbezogenen Verfügungsfonds'' wird aus dem Zuwendungszweck
herausgestrichen. Die Gefährdung des Zuwendungszwecks ist hiervon nicht
berührt.
Auf Grund der 1.
Änderung ergibt sich folgende Mittelbereitstellung (90%):
- bis zu 0,00 Euro im Haushaltsjahr 2022
- bis zu 136.799,86 Euro im Haushaltsjahr
2023
- bis zu 200.520,14 Euro im Haushaltsjahr
2024
- bis zu 89.280,00 Euro im Haushaltsjahr 2025.
Stand der
Mittelinanspruchnahme im Jahr 2023:
|
Maßnahme |
Plan 2023 in € |
Ist 2023 in € |
Plan 2024 in € |
|
Konzepterstellung |
40.083,96 |
40.083,80 |
10.020,99 |
|
Machbarkeitsstudie für Problemimmobilien |
0,00 |
0,00 |
22.704,55 |
|
Campusmaster für Campusmanagement |
89.057,38 |
89.057,40 |
103.074,62 |
|
Anmietung Ladengeschäftt |
3.000,00 |
3.000 |
6.000,00 |
|
Durchführung Innenstadtworkshop |
9.698,50 |
9.698,50 |
0,00 |
|
Verfügungsfonds |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
Campusmarketing/Öffentlichkeitsarbeit |
4.000,00 |
3.949,56 |
36.000,00 |
|
Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität |
0,00 |
0,00 |
45.000,00 |
|
Herrichtung Ladengeschäft |
5.760,00 |
5.593,97 |
0,00 |
|
Gesamt |
151.599,84 |
151.383,23 |
222.800,16 |
Mit Datum vom 14.
November 2023 wurde der 1. Mittelabruf in Höhe von 136.597,13 eingereicht. Die
Mittel wurden weitestgehend innerhalb der 6-Wochen-Frist verausgabt.
Der geänderte und
derzeit geltende AFP ist als Anlage 1 beigefügt.
Maßnahme 1.1.1 – Konzepterstellung
Die Maßnahme wurde in einem Offenen Verfahren nach § 15 VgV
ausgeschrieben. Auf Grund einer Vergaberüge eines Bieters musste das erste
Verfahren aufgehoben werden und die erneute Veröffentlichung wurde
erforderlich. Die Vergabe erfolgte an die Gründerschiff UGG aus Konstanz mit
Auftrag vom 26.09./ 30.09.2023. In den Werkstattgesprächen - ab dem zweiten Termin
„WerkStadtgespräch“ - wurden Interessierte über den Findungsprozess des
Campusthemas informiert und aktiv in die Entwicklung des Campus eingebunden.
Die Termine und allgemeinen Inhalte der einzelnen Veranstaltungen können der
untenstehenden Tabelle entnommen werden:
|
|
Datum |
Inhalte |
|
Werkstattgespräch I |
12. Dezember 2023 |
Ist-Zustand, Diskussion über Herausforderungen und
Chancen |
|
WerkStadtgespräch II |
23. Januar 2024 |
Vorstellung des neuen Campusnamens, Ideensammlung zu
möglichen Umsetzungskonzepten |
|
WerkStadtgespräch III |
05. März 2024 |
Vorstellung der Leitziele, |
|
WerkStadtgespräch IV |
17. April 2024 |
Vorstellung des Campuskonzepts |
Werkstattgespräch I
Teilnehmer:
Mitglieder der Stadtverwaltung, interessierte Bevölkerung (darunter aktuelle
und Stadträte a.D., Immobilieneigentümer, Gewerbetreibende); insgesamt: 29
TN
Im ersten Werkstattgespräch wurden die Herausforderungen und Chancen der
Burger Innenstadt erläutert und eine Aufbruchsstimmung geschaffen. Den
Teilnehmenden wurde klar, dass für die erfolgreiche Umsetzung der Campusidee
auch sie aktiv werden müssen.
WerkStadtgespräch II
Das zweite Gespräch wurde mit Blick auf den gewählten Campustitel „Burg
– WerkStadt der Träume“ in WerkStadtgespräch umbenannt. In der
Veranstaltung wurde der neue Titel des Campus vorgestellt und bisher geplante
Belebungsmaßnahmen für die Innenstadt erläutert. Der Name wurde von den
Teilnehmenden größtenteils neutral aufgenommen und im anschließenden
interaktiven Teil der Veranstaltung direkt aufgegriffen. Die Teilnehmenden
wurden aufgefordert, Ideen zu sammeln, wie die WerkStadt der Träume
in Burg umgesetzt werden könnte. Nach der Ideensammlung wurden mögliche
Problemstellen bei der Umsetzung diskutiert und insbesondere darauf
eingegangen, wer die genannten Ideen umsetzen könnte. Dabei wurde klar, dass
die WerkStadt der Träume nur durch das Engagement der gesamten Bevölkerung
verwirklicht werden kann. Die Veranstaltung hat klar gemacht, dass eine
Belebung der Burger Innenstadt nur durch proaktives Engagement der Bevölkerung
geschafft werden kann. Das Campusbüro bietet Interessierten Gewerbetreibenden,
Eigentümerinnen und Eigentümern sowie Privatpersonen Unterstützung.
WerkStadtgespräch III
Teilnehmer:
Mitglieder der Stadtverwaltung, interessierte Bevölkerung (darunter aktuelle
und Stadträte a.D., Immobilieneigentümer, Gewerbetreibende, Vertretung des
Seniorenvereins und weitere Vereine); insgesamt: 35 TN.
Die zentralen Ziele, Aufgaben und Projekte des Campus und dessen
Management wurden vorgestellt und diskutiert. Die Aufgaben bauen dabei auf den
Zielen auf und tragen zu ihrer Erfüllung bei. Die Leitprojekte sind konkrete
Handlungen, durch die das Campusmanagement seine Aufgaben erfüllt. Es wurde erneut
betont, dass nicht das Campusmanagement allein die Innenstadt lebendig machen
kann, sondern Eigeninitiative der Bevölkerung benötigt wird. Diese kann das
Campusmanagement anstoßen und steuern, die entstehenden Ideen aber nicht allein
umsetzen. Im interaktiven Teil der Veranstaltung wurden Ideen für bauliche
Maßnahmen im Außenbereich der Innenstadt gesammelt, mit denen die
Aufenthaltsqualität gesteigert werden könnte. Der Campus und seine Bestandteile
sind Visionen, die in Burg umgesetzt werden sollen. Dabei geht es nicht darum,
diese 1:1 realisieren zu können, sondern kreative Lösungen zu finden, wie durch
Engagement und Eigeninitiative die Innenstadt belebt werden kann.
WerkStadtgespräch IV
Teilnehmer:
Mitglieder der Stadtverwaltung, interessierte Bevölkerung (darunter aktuelle
und Stadträte a.D., Immobilieneigentümer, Gewerbetreibende, Vertretung des
Seniorenvereins und weitere Vereine); insgesamt: 45 TN.
In einer
Zusammenfassung wurde der Entwurf des Konzeptes vorgestellt (Anlage 2). Im
Speziellen wurden die Neuentwicklung eines Leitbildes, Entwicklungshemmnisse,
Thesen zur Stadtentwicklung und Realisierungsvoraussetzungen besprochen. Im
Anschluss hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit Fragen zu stellen, die im
direkten Anschluss beantwortet wurden. Der vorgestellte Entwurf fand
überwiegend positive Resonanz.
Im Rahmen der Konzepterstellung wurden
Experteninterviews
durchgeführt. Für die Experteninterviews wurden insgesamt 10 Personen
angefragt. Drei davon konnten für ein Interview gewonnen werden. Gesprochen
wurde mit dem für Burg zuständigen Büro der IHK Magdeburg, dem Fachbereich
Stadtentwicklung der Stadt Burg sowie einem Vertreter der SPD im Burger
Stadtrat.
In den Interviews wurden die Experten über ihre Einschätzung der Burger
Innenstadt sowie mögliche Entwicklungspotenziale befragt. Zusätzlich wurde über
das wirtschaftliche und touristische Potenzial der Stadt und notwendige
Handlungsfelder gesprochen. Der Tenor der Gespräche war, dass Unternehmungen
angestellt werden müssen, um die eingeschlafene Innenstadt wieder mit Leben zu
füllen. Konkrete Beispiele, die genannt wurden, war ein Wiederaufleben des
Händlerfrühstücks sowie die Wiederbelebung von Plänen zur Ansiedlung von
Pendelnden nach Magdeburg. Auch sollte sich bemüht werden, die einzelnen Gebiete
der Stadt nicht einzeln, sondern als Ganzes zu betrachten: das Potenzial der
Schönheit der Altstadt und der durchdacht angelegten gartenähnlichen Parks muss
im Innenstadtcampus mitgedacht und integriert werden. Auch die Bedeutung des
INTEL Standorts in Magdeburg wurde diskutiert. Laut Einschätzung der
Expert*innen können sich hier Potenziale für die Stadt Burg für die Ansiedlung
von Zulieferern und Pendelnden bieten. Insgesamt sehen die Experten großen
Handlungsbedarf in Burg. Jedoch bestehen bereits ansatzweise Strukturen, an die
der Innenstadtcampus anknüpfen kann.
Im weiteren Verlauf erfolgt die Beratung in den Ausschüssen und
Beschlussfassung des Konzeptes im Stadtrat am 12. Juni 2024. Das Konzept soll
Handlungsleitfaden bis zum Jahre 2035 sein.
Maßnahme 1.2.1 – Machbarkeitsstudien für
Problemimmobilien im Handlungsraum
Zunächst erfolgte
die Kontaktaufnahme zu Eigentümern von leerstehenden, aber städtebaulich
prägenden Objekten. Es fanden Gespräche mit den Eigentümern der Objekte
- Nr. 1 - Gummersbacher
Platz 1
- Nr. 2 - Apparatebau (Magdeburger Str. 6 -7)
statt.
Die Eigentümer der Objekte Schartauer Str. 69 sowie Markt 20 konnten
bisher nicht ermittelt werden.
Bei Eigentümer Objekt Nr. 1 bestehen konkrete Entwicklungsabsichten, die
mit den Vorstellungen der Stadt weitestgehend einhergehen könnten.
Problematisch ist die Finanzierung. Seitens des Eigentümers wurde dargelegt,
dass sowohl ein Verkauf als auch eine Entwicklung mit Co-Investoren vorstellbar
sein. Es wurden erste Interessenten an den Eigentümer vermittelt. Auf Grund der
sich ergebenden Entwicklungsvarianten gehen wir davon aus, dass hier eine
Machbarkeitsstudie nicht mehr erforderlich ist.
Bei Eigentümer Objekt Nr. 2 ist sowohl eine Eigennutzung der
hinterliegenden Flächen als auch eine Veräußerung des Grundstückes denkbar. Der
Zuschnitt, die Bebauungssituation, die Lage und auch die Größe des Areals sowie
die Situation der angrenzenden Grundstücke sollten hierbei aber im
Gesamtkontext betrachtet werden. Insbesondere die Verzahnung des Erhalts der
straßenbegleitenden Bebauung, die Entwicklung und Anbindung der Innenräume zur
Belebung der Innenstadt stellen eine Herausforderung dar. Eine
Machbarkeitsstudie kann mit entsprechender Aufgabenstellung Aufschluss darüber
geben, ob die Umnutzung sowie Neugestaltung des Areals rentabel sind, welche
Hindernisse es gibt und welche Chancen sich bieten. Die Machbarkeitsstudie wäre
eine Grundlage für weitere fundierte Entscheidungen. Die Aufgabenstellung für
das Objekt Nr. 2 wird vorbereitet. Die
erforderliche europaweite Ausschreibung soll zeitnah erfolgen. Die für dieses
Jahr geplanten Haushaltsmittel müssen noch umgesetzt werden.
Maßnahme 1.3.1 – Installation eins Campusmasters für das
Campusmanagement
Die Maßnahme wurde in einem Offenen Verfahren nach § 15 VgV
ausgeschrieben. Auf Grund einer Vergaberüge eines Bieters musste das erste
Verfahren aufgehoben werden und die erneute Veröffentlichung wurde
erforderlich. Die Vergabe erfolgte an die Gründerschiff UGG aus Konstanz mit
Auftrag vom 26.09./ 30.09.2023. Zunächst erfolgten vorbereitende Arbeiten zur
Installation des Campusmanagements. Mit Eröffnung des Campusbüros im Dezember
2023 war die örtliche Präsenz des Campusmanagers im Handlungsraum gegeben.
Im Zeitraum von
Dezember bis April lag der Fokus der Tätigkeiten des Campusmanager insbesondere
auf
- Planung,
Organisation und Koordination von Maßnahmen zur Entwicklung und Belebung des
Handlungsraumes;
- Koordination und Begleitung zur Vertiefung von Verfahren und Konzeptionen
- Koordination von Veranstaltungen inclusive Budgetplanung, - überwachung und
Fördermittelbeantragung;
- Sprechstunden im Campusbüro;
- Kontaktaufnahme und Zusammenarbeit mit den lokalen Unternehmen und der
Verwaltung;
- Kommunikation mit verschiedenen Interessengruppen – z. B. Eigentümeransprache
– Netzwerkarbeit
- Unterstützung bei Beantragung und Abwicklung von Förderverfahren
- Verwaltung öffentlicher Ressourcen.
Durch das Campusmanagement wurden in Vorbereitung kommender Maßnahmen
zur Belebung des Handlungsraumes 5 Fördermittelanträge erarbeitet und
eingereicht:
- Aktions- und
Initiativfonds – 1. Offenes Puppen- und Kindertheaterfestival
- Förderprogramm „Ehrenamt gewinnen. Engagement binden. Zivilgesellschaft
stärken bei der IMG für Nachbarschaftsfilmfest
- Antrag bei LAGFA – Netzwerkstelle für engagierte Nachbarschaft – für Tag der
Nachbarschaft
- Programm Allzeitorte für Belebung Gummersbacher Platz – leider nicht
bewilligt
- Programm „Kultur macht stark“ – Künste öffnen Welten – Mobbing und Rassismus
im Grundschulalter – Projektträger Benvivo
Nächste Schwerpunkte sind die Durchführung des 1. Offenen Puppen- und
Kindertheaterfestivals im Rahmen der Kinderwoche Ende Mai/Anfang Juni sowie die
Organisation eines Eigentümerdialogs.
Maßnahme 1.3.2 – Anmietung Ladengeschäft als Standort für
Campusmanagement
5 Eigentümer von Objekten mit leerstehenden Ladengeschäften, die als
Standort für das Campusmanagement geeignet schienen, wurden im Oktober letzten
Jahres im Sinne einer freihändigen Vergabe angeschrieben. Die Rücklaufquote war
sehr gering, nur 2 Eigentümer hatten Interesse an einer Vermietung. Die
Anmietung des Ladengeschäftes in der Magdeburger Straße 4a erfolgte zum 1.
Oktober 2023. Der Mietvertrag ist bis zum 31.08.2023 befristet.
Vor Aufnahme der Geschäftstätigkeit des Campusmanager im Büro musste die
Ausstattung wie Anschaffung von Büromöbeln, Besprechungsequipment sowie
technische Infrastruktur veranlasst werden (siehe MNR 1.8.2). Die Eröffnung des
Büros erfolgte öffentlichkeitswirksam am 7. Dezember 2023. Die Sprechstunde des
Campusmanagers erfolgt jeweils montags. Seitdem erfolgt eine rege Nutzung, die
jedoch ausbaufähig ist. Eine Übersicht über die bisher erfolgten Nutzungen ist
der Anlage 3 zu entnehmen.
Maßnahme 1.3.3 – Durchführung öffentlicher
Innenstadtworkshop
Die Maßnahme wurde in einem Offenen Verfahren nach § 15 VgV
ausgeschrieben. Auf Grund einer Vergaberüge eines Bieters musste das erste
Verfahren aufgehoben werden und die erneute Veröffentlichung wurde
erforderlich. Die Vergabe erfolgte an die Gründerschiff UGG aus Konstanz mit
Auftrag vom 26.09./ 30.09.2023.
Vorbereitungsworkshop
Im Zentrum des verwaltungsinternen
Vorbereitungsworkshops am 23. Oktober 2023 - an dem Vertreter verschiedener
Fachbereich der Stadtverwaltung teilnehmen - stand eine umfassende
Bestandsaufnahme und aufbauend darauf eine Bewertung und Verständigung auf
gemeinsame Positionen der Stadtverwaltung. Um bereits intern die
Vielschichtigkeit von teilweise komplexen und sich gegenseitig bedingenden
Entwicklungen und Mechanismen sowie die verschiedenen Blickwinkel erfassen und
abbilden zu können, wurden alle Fachbereiche der Stadtverwaltung sowie
Mitarbeiter, die in ihrem Aufgabenbereich Schnittstellen zum Handlungsraum
aufweisen, hinzugezogen. Der Vorbereitungsworkshop war Grundlage für die
Zielausrichtung des Zukunftsworkshops.
Perspektivworkshop
Der Perspektivworkshop fand am14. November 2023 in den Räumen des
Malzclubs in der Schartauer Straße in Burg statt. Teilnehmer waren
interessierte Bürgerinnen und Bürger (aus Gastronomie, Einzelhandel,
Eigentümerschaft, Kulturschaffende, Vereine) sowie Mitglieder der Verwaltung;
insgesamt nahmen 45 Personen teil.
Ziel des Workshops war die Information der Bürgerschaft über das Projekt
sowie ihre Einbeziehung in die erfolgreiche Umsetzung. Der Fokus lag auf der
Entwicklung von übergreifenden Ideen für eine thematische Ausrichtung des
Campus sowie darin gewünschte und miteinander verknüpfbare Nutzungselemente.
Für eine kontinuierliche Beteiligung wurde ein motivierender Einstiegspunkt
geschaffen werden.
Im Fazit ist feststellen, dass die Bevölkerung Interesse an einer
Belebung des Handlungsraumes hat. Die Ergebnisse und Positionen fanden im
Konzept (MNR 1.1.1) Berücksichtigung. Die Maßnahme ist abgeschlossen.
Maßnahme 1.4.1 – Verfügungsfonds
Mit 1. Änderungsantrag wurde die Streichung der Maßnahme beantragt und
mit 1. Änderungsbescheid genehmigt. Zum einen konnten die erforderlichen
zusätzlichen Eigenmittel nicht gebunden werden. Zum anderen wurde eingeschätzt,
dass der Aufwand zur Umsetzung der Maßnahme nicht opportun zum zu erwartenden
Ergebnis ist. Die freiwerdenden Mittel wurden umgeschichtet und zur Deckung
entstehenden Mehraufwandes in anderen Projekten eingesetzt werden.
Maßnahme 1.7.1 – Campus-Marketing und
Öffentlichkeitsarbeit
Zur Information der Stakeholder und der Öffentlichkeit zu informieren,
werden verschiedene Medien genutzt:
- Berichte auf der
Website der Stadt Burg
- Berichte auf dem Facebook-Account „Stadt Burg – mitgestalten“
- Nachrichtenportal Meetingspoint Jerichower Land
- Berichterstattung zum Geschehen im Handlungsraum in der Volksstimme Burg.
Zur Unterstützung der anstehenden Marketingkampagnen sowie zur Erhöhung
des Bekanntheits- und Identifizierungsgrades des Projektes und seiner
Protagonisten wurden die Erstellung entsprechender Materialien beauftragt. Dazu
gehören u. a. Banner, Roll-Ups, Fahnen, Kugelschreiber mit entsprechendem
Aufdruck usw.
Am 4. Mai 2024 fand im Rahmen des Tages der Städtebauförderung in
Kopplung mit dem Projekt „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ ein
Quartiersspaziergang mit interessierten Bürgern, Vertretern der örtlichen
Politik sowie der Verwaltung in der Einkaufsstraße statt. Gemeinsam mit dem BM
sowie dem Campusmanagement wurden zentrale Bereiche erlauben, um
herauszufinden, wo kleine Dinge viel bewirken können. Gleichzeitig wurde die
Gelegenheit genutzt, geplante bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der
Aufenthaltsqualität zu thematisieren. Das Campusmanagement gab einen Ausblick
auf die Planung der kommenden Monate. Durch den Weitblick e.V. wurden die
Perspektivplanungen für die Umgestaltung des Burger Kinos vorgetragen.
Insgesamt nahmen 20 Personen am Quartiersspaziergang teil.
Am 31. Mai 2024 findet in der Innenstadt das 1. Offene Puppen- und
Kindertheaterfestival statt. Die Veranstaltungen finden am 31.5.2024 von 14.30
Uhr bis 17.00 Uhr an verschiedenen Standorten statt. Zur Ergänzung der
Veranstaltung sowie zur Etablierung für die kommenden Jahre wurde im Rahmen des
Bundesprogrammes ein Lebendact als Aktionsprogramm engagiert.
Die Einzelmaßnahmen werden in Abstimmung auf das Konzept (MNR. 1.1.1)
nach § 3 Abs. 9 VgV vergeben. Der Nettowert dieses Loses liegt unter 80.000
EUR. Der Nettowert übersteigt nicht 20 % des Gesamtwertes aller Lose, somit
können diese nach der UVgO im nationalen Verfahren vergeben werden.
Die weiteren Maßnahmen werden in den kommenden Wochen abgestimmt.
Maßnahme 1.8.1 – Maßnahmen zur Steigerung der
Aufenthaltsqualität im Campusbereich
Die umzusetzenden Maßnahmen werden derzeit konzipiert. Im interaktiven
Teil der 3. StadtWerkstadt wurden Ideen für bauliche Maßnahmen im Außenbereich
der Innenstadt gesammelt, mit denen die Aufenthaltsqualität gesteigert werden
könnte. Im Rahmen des Quartiersspaziergang wurden dies gleichfalls
thematisiert. Die erarbeiteten Maßnahmen wurden kategorisiert und mit einer
Matrix bewertet (siehe IVL Nr. 078-2024). Dies soll die Grundlage für die
weiteren Umsetzungsschritte sein. Der Fördergegenstand ist gegenwärtig noch mit
einer Ausgabesperre durch den Fördermittelgeber belegt. In diesem Jahr sind
Mittel in Höhe von 45.000 EUR zur Umsetzung vorgesehen; insgesamt stehen 93.000
EUR zur Verfügung. Die Vergabe erfolgt im Rahmen eines offenen Verfahrens gem.
§ 15 VgV; die Leistungen sind europaweit auszuschreiben.
Maßnahme 1.8.2 – Herrichtung eines Ladengeschäfts als
Standort für den Campusmaster (Miete)
Die erforderliche Ausstattung und Herrichtung des Ladengeschäfts
Magdeburger Straße 4a als Campusbüro ist erfolgt und abgeschlossen. Ebenso
wurde eine entsprechende Außenwerbung am Objekt angebracht, gleichfalls der
Hinweis auf das Förderprogramm. Die Einzelmaßnahmen wurden nach § 3 Abs. 9 VgV
vergeben. Der Nettowert dieses Loses liegt unter 80.000 EUR. Der Nettowert
übersteigt nicht 20 % des Gesamtwertes aller Lose, somit konnten diese nach der
UVgO im nationalen Verfahren – freihändige Vergabe - vergeben werden. Es wurden
3 Angebote eingeholt. Die Maßnahme ist abgeschlossen.
Der Stadtrat nimmt den nachfolgenden Sachstandsbericht nebst Anlagen zur Kenntnis.
Finanzierung:
Durch die Ausführung des
vorgeschlagenen Beschlusses entstehen folgende Auswirkungen auf den Haushalt:
Gem. Anlage 1 – Ausgaben- und
Finanzplan/1. Änderung
